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Der Weg in die Berufswelt ist wie eine Autofahrt

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«Heute habe ich 395 gute Gründe, Direktor dieser Schule zu sein», sagte Schuldirektor Claude Vauthey an der Schlussfeier der Fachmittelschule Freiburg (FMSF) gestern Donnerstag im Forum Freiburg. 395 gute Gründe: Damit meinte Vauthey die 395 Absolventinnen und Absolventen, die an diesem Tag ihr wohlverdientes Diplom entgegennehmen konnten. 231 von ihnen erhielten den Fachmittelschulausweis, 164 den Fachmaturitätsausweis.

Höhen und Tiefen

«Nun befinden Sie sich an einer für Ihr Leben bedeutsamen Kreuzung und müssen eine neue Richtung einschlagen.» Kurzerhand setzte sich Vau­they in ein «Auto», bestehend aus einem Lenkrad und vier Stühlen, und machte sich gemeinsam mit drei Schülern auf die «Fahrt». Das Motto seiner Rede stand ganz unter dem Motto des Verkehrs: der Ausbildungs-, Berufs- und Lebensweg als Metapher. «An den wichtigsten Kreuzungen unseres Lebens stehen leider keine Wegweiser», zitierte der Schuldirektor passend dazu den amerikanischen Schriftsteller Ernest Hemingway. Er gab den Absolventen als «Verkehrsinfo» einige nützliche Tipps mit auf den Weg. Auch schaute er mit ihnen zurück auf ihre Schulzeit an der FMSF.

«Vor drei oder vier Jahren sind Sie bereits an einer Kreuzung gestanden: Sie sind damals dem Wegweiser FMSF gefolgt und haben damit eine gute Entscheidung getroffen.» Der Weg sei manchmal kurvenreich gewesen, die Lernenden hätten Tunnels durchquert, die zu neuen Horizonten geführt hätten. Während des letzten Abschnitts hätten die Schüler angefangen, das Steuerrad selber zu übernehmen. Nun sei die Zeit der Fahrschule vorbei, die Schüler müssten nun ihrem eigenen Weg folgen.

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Eine Generalistenausbildung

Der Ausweis zeichne die Absolventen als Generalisten aus: Sie seien für ihre weiterführende Ausbildung an der Fachhochschule Gesundheit, an der Fachhochschule Sozialarbeit, an der Pädagogischen Hochschule sowie an anderen Schulen gut gerüstet. «Berufe in Gesundheit, Sozialarbeit und Pädagogik sind nicht nur spannend, sondern auch herausfordernd.» Darauf seien sie mit ihrem Diplom gut vorbereitet: «Das FMS-Auto hat drei Qualitäten: Es fährt, es ist nicht pannenanfällig, und es ist geländegängig.» Die 98 «erfahrenen Fahrlehrer», die Lehrerinnen und Lehrer, sowie die «Garagisten», der Direktor und die Vorsteher, seien stolz auf die Absolventen. «Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Wenn wir das, was in uns liegt, nach aussen in die Welt tragen, geschehen Wunder», zitierte in einer weiteren Rede der Sozialpädagoge Lucio Criveletto den amerikanischen Schriftsteller Henry David Thoreau. Sichtlich stolz waren die frischgebackenen Absolventen und ihre Familien, sie hielten den besonderen Moment fotografisch fest. Unter ihnen waren auch die ersten fünf FMS-Schüler der Schweiz, welche einen zweisprachigen Fachmatura-Ausweis entgegennahmen.

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