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Der Werkkatalog von Caroline Charrière ist publiziert

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Über 200 Werke der verstorbenen Freiburger Komponistin Caroline Charrière sind ab sofort im Werkverzeichnis von Charrière aufgeführt.

Die 2018 verstorbene Freiburger Komponistin Caroline Charrière hat zahlreiche Werke, Arrangements, Briefe und Konzertprogramme hinterlassen. Die Kantons- und Universitätsbibliothek (KUB) Freiburg informierte am Montag an einer Medienkonferenz über die Publikation des Werkkatalogs von Charrière und stellte das musikalische Erbe der Freiburgerin vor.

50 zusätzliche Werke

Nach ihrem Tod im Jahr 2018 wurde Charrières Gesamtwerk ein Jahr später auf Wunsch der Freiburgerin der KUB anvertraut. Im Jahr 2022 begann die KUB dann mit der Erschliessung und Inventarisierung des Nachlasses von Charrière. Damit hat die KUB erstmals den Nachlass einer Komponistin erschlossen. «Darauf sind wir sehr stolz», so Florence Sidler, Leiterin des Musikarchivs der KUB. Seit über einem Jahr ist das Inventar nun auf der elektronischen Plattform für die Aufbewahrung des Freiburger Kulturerbes Fri-Memoria zugänglich (die FN berichteten). «Und es ist einer der am häufigsten konsultierten Bestände.» Musikwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus der Schweiz und dem Ausland würden sich dafür interessieren.

Während der Erschliessungsarbeiten am Nachlass von Charrière sei die Idee aufgekommen, ein Werkverzeichnis herauszubringen. Im Gegensatz zum Inventar des Nachlasses, in dem nur die in der KUB aufbewahrten Kompositionen verzeichnet sind, dokumentiert das Werkverzeichnis das gesamte musikalische Schaffen der Komponistin, unabhängig davon, an welchem Ort sich die einzelnen musikalischen Dokumente befinden. Es ist eine umfassende Auflistung sämtlicher musikalischer Werke.

Ausschlaggebend für dieses Vorhaben war, dass bei der Inventarisierung des Nachlasses über 50 zusätzliche Werke gefunden wurden, welche in der Werkliste von Charrière nicht aufgeführt waren. So entstand das Nachfolgeprojekt. «Das Ziel ist es, einen Gesamtüberblick über ihr musikalisches Vermächtnis zu bieten und zur Verbreitung ihrer Werke beizutragen.» Das Werkverzeichnis soll für alle Interessierten öffentlich zugänglich sein.

Ein Schwarzweissfoto von Caroline Charrière in den 1990er-Jahren.
zvg: KUB

Ein Jahr Arbeit

Unter der Leitung von Sidler hat Consuelo Salvadori, Vorstandsmitglied des Vereins Caroline Charrière, das Werkverzeichnis verfasst. Ein Jahr Arbeit hat sie dafür investiert. «Man darf der Werkliste von Künstlern nie trauen», sagt Salvadori augenzwinkernd. In diesem Falle seien die rund 50 zusätzlichen Werke «eine schöne Überraschung gewesen». Eigentlich hätte der Katalog bereits im Januar veröffentlicht werden sollen, doch aufgrund des Quellenumfangs habe sich dies um ein halbes Jahr verzögert. Zur Vervollständigung des Werkverzeichnisses hat Salvadori die Werkliste von Charrière, den von Irène Minder-Jeanneret, der Präsidentin des Vereins, erstellten Katalog nach Musikgattungen, den Katalog des Musikverlags Bim sowie das Inventarverzeichnis des Nachlasses hinzugezogen.

Rund 30’000 Franken hat das Projekt gekostet, so Sidler gegenüber den FN.

Nach Gattungen gegliedert

Der Katalog besteht aus insgesamt 199 Werken, 40 Bearbeitungen von Werken anderer Komponisten, sechs Miniaturen, die für besondere Anlässe komponiert wurden, sowie 40 Skizzen. Darüber hinaus schrieb Charrière weitere Stücke für den privaten Gebrauch. Diese wurden jedoch nicht in den Katalog aufgenommen.

Der Katalog ist nach musikalischen Gattungen gegliedert, und innerhalb dieser Gattungen sind die Werke chronologisch geordnet. Jedes Werk hat Salvadori genaustens beschrieben. Das Verzeichnis enthält viele Informationen unter anderem Titel, Widmung, Kompositionsdatum, Textsprache sowie Besetzung. Ein Werkverzeichnis sei ausführlicher als ein Inventar. Es fasse den Umfang und die Vielfalt ihrer Werke zusammen. «Es ist eine Synthese aller vorherigen Arbeiten», so Salvadori. «Alles lag auf dem Tisch, ich musste es nur strukturieren und zugänglich machen.»

Der Werkkatalog ist ab sofort auf Fri-Memoria öffentlich einsehbar. Weitere Informationen: www.fri-memoria.bcu-fribourg.ch.

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