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Der Wille war da, die Kraft fehlte

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Autor: frank stettler

Im Oktober des Jahres 1982 feierte Olympic seinen Einstand in der Heilig-Kreuz-Halle mit einem Erfolg gegen Pully. Gestern, rund 28 Jahre später, verabschiedeten sich die aufopferungsvoll kämpfenden Freiburger – welche ab der kommenden Saison in der neu konstruierten Halle im St. Leonhard spielen werden – mit einer Niederlage.

Luganos Ausgeglichenheit

So wurde die Heilig-Kreuz-Halle zum Abschluss die Stätte des siebten Meistertitels der Lugano Tigers. Die Tessiner stellen einen würdigen Meister, verfügen sie doch über klasse Einzelspieler wie den Nigerianer Efevberha (gestern 33 Punkte), Abukar oder Mladjan. Das ganz grosse Plus der Südschweizer war aber das ausgeglichene Kader. Trainer Joe Whelton, der an gleicher Stelle bereits Meister mit den Freiburgern wurde, konnte auf nicht weniger als neun Profi-Spieler zurückgreifen, die allesamt einer Partie den Stempel aufdrücken können.

Dem hatte Olympic auf eine ganze Playoff-Serie hin nichts entgegenzusetzen. Umso mehr, weil mit Quidome eine Schalt- und Waltzentrale verletzungshalber fehlte. So beschränkten sich die Möglichkeiten von Olympics Trainer Damien Leyrolles auf fünf Profis plus die beiden jungen Spielgestalter Petkovic und Kazadi. Letzterer musste gestern in der elften Minute ebenfalls mit einer Fussverletzung die Segel streichen.

Müde Beine

Zu diesem Zeitpunkt hatte es noch 21:21 gestanden. Doch dann machte sich die grössere Frische bei den Luganesi immer deutlicher bemerkbar. Mit schnellen Angriffen wurden die Freiburger Mal für Mal überrumpelt. Und stand die Defensive der Gastgeber einmal, konnten sie die Offensiv-Rebounds der Tessiner nicht unterbinden.

Zur Pause lagen die Freiburger wohl «nur» mit 34:42 im Hintertreffen, doch es hätte schon eines idealen Starts in die zweite Halbzeit bedurft, um den Match nochmals vollends zu lancieren. Daraus wurde jedoch nichts. Zu harmlos war gestern die Offensive der Leyrolles-Equipe. Die optimale Abschlussposition wurde nur selten gefunden, und wenn es denn mal der Fall war, liess die Treffsicherheit zu wünschen übrig. Auch dies war nicht zuletzt eine Frage der Kraft.

Gekämpft bis zum Schluss

Denn an der Moral hat es einmal mehr nicht gefehlt. Das Heimteam kämpfte sich, unterstützt vom frenetischen Publikum, vom 48:64 (31.) bis vier Minuten vor Schluss auf 66:73 heran und durfte nochmals kurz hoffen. Lugano aber liess sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Einmal mehr war es Efevberha, der die letzten Zweifel über den Ausgang der Partie begrub.

Während die Lugano Tigers nach der Schlusssirene den Titel bejubelten, feierten die 2000 Fans in der Halle die Verlierer, als ob sie die Gewinner wären. Es war eine mehr als verdiente Standig Ovation für eine Mannschaft, die bis zum Schluss an sich geglaubt hatte und sich so die Anerkennung mehr als verdient hatte.

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