Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Bald werden wieder Wolfsrudel im Kanton Freiburg leben

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Eine stabile Luchspopulation gibt es schon seit einigen Jahren, die Kolonisation durch den Goldschakal ist im Gang, und bald werden auch wieder Wölfe dauerhaft im Kanton Freiburg leben.

«Die Frage ist nicht, ob, sondern wann der Wolf wieder in den Kanton Freiburg zurückkehren wird. Das ist zu 200 Prozent sicher», sagt Elias Pesenti, Verantwortlicher Bereich terrestrische Fauna und Jagdverwalter beim Amt für Wald und Natur (WNA). Mit den vielen Wäldern, Bergen und genügend Wild finde der Wolf hier nämlich hervorragende Lebensbedingungen vor. «In einigen Jahren wird es in Freiburg wieder Wolfsrudel geben», ist Pesenti überzeugt. Wie das WNA am Montag in einer Medienmitteilung schrieb, gibt es jetzt schon einige Anzeichen für seine Präsenz. Allerdings handelt es sich dabei nicht um dauerhaft im Kanton lebende Wölfe, sondern um «Durchreiser» aus der aktuell rund 130 Tiere zählenden Wolfspopulation der Schweiz.

Ein Grossraubtierangriff im Jahr 2021 gemeldet

Die Rückkehr der Grossraubtiere in die Schweiz ist eine Herausforderung und kann zu Konflikten mit betroffenen Nutztierhaltern führen. «150 Jahre lang war der Wolf hierzulande ausgerottet», sagt Pesenti.

In der Schweiz haben die Menschen verlernt, mit den Grossraubtieren zu leben.

Elias Pesenti
Amt für Wald und Natur

Im laufenden Jahr hat das WNA einen einzigen Angriff eines Grossraubtiers auf Nutztiere in den Alpbetrieben des Kantons Freiburg verzeichnet. Im April attackierte ein Wolf auf dem Gemeindegebiet von Haut-Intyamon Schafe und riss deren zwei. Die Schafe waren nicht durch Herdenschutzmassnahmen geschützt. Als Urheber wird das Männchen M159 vermutet, ein durchziehender Wolf.

Aufgrund der Erfahrungen in anderen Kantonen will eine Koordinationsgruppe Grossraubtiere Freiburg nun verschiedene Notfall- und Kommunikationsmassnahmen ausarbeiten. Zu den schon in diesem Jahr eingeführten Schutzmassnahmen in den Sömmerungsgebieten gehören neben der Umzäunung von Weiden auch 13 Schutzhunde. Diese leisteten in fünf der total 72 grösseren Alpbetriebe Schutzdienst. Der Einsatz von Herdenschutzhunden und die Verwendung von Zäunen stellen eine zusätzliche Arbeitsbelastung für die Hirten dar. Deshalb erhielten zwölf Nutztierhalter finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung von Schutzzäunen.

Auch Luchs und Goldschakal präsent

Neben dem Wolf sind auch der Luchs und der Goldschakal auf dem Vormarsch. Laut den aktuellen Resultaten eines intensiven kantonalen Monitorings ist die Luchspopulation in den Freiburger Voralpen zwar stabil geblieben. «Mit rund 19 Tieren ist dort eine gewisse Sättigung erreicht», so Pesenti. Hingegen siedle sich der Luchs jetzt vermehrt auch im Mittelland an. 

Im Frühling und Frühsommer wurden ausserdem mehrmals Goldschakale beobachtet. Pesenti geht  im Moment von vier oder fünf Tieren aus. Es sei aber anzunehmen, dass weitere Artgenossen folgen werden.  Seine grosse Beweglichkeit, das Fehlen natürlicher Feinde und die globale Erwärmung würden die natürliche Ausbreitung des Goldschakals weiter begünstigen.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema