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«Der Zusammenhalt des Landes steht für mich im Mittelpunkt»

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«Der Zusammenhalt des Landes steht für mich im Mittelpunkt»

Autor: Anton Jungo

Was hat Sie bewogen, Ihre Kandidatur für den Bundesrat anzumelden?

Seit über zwanzig Jahren bin ich auf verschiedenen Ebenen politisch aktiv. Ich habe Erfahrung sowohl in der Legislative wie auch in der Exekutive. Ich bin mit meinen 53 Jahren noch jung und fühle mich frisch. Die Begeisterung an der Politik ist unvermindert.

Ich bin ein Vollblutpolitiker. Ich bin volksnah, bin gerne in Gesellschaft und auch meistens gut gelaunt.

Was qualifiziert Sie für das höchste Amt, das in der Schweiz zu vergeben ist?

Ich war immer ein überzeugter CVP-Politiker und ein Mann der Mitte. Das Gemeinwohl und der Zusammenhalt unseres Landes stehen für mich im Mittelpunkt.

Stadtammann zu sein, ist die beste Erfahrung, die man als Politiker machen kann. In einer Stadtregierung gibt es rechte und linke Kräfte. Das Amt des Ammanns verlangt Weisheit. Er muss die Übersicht behalten und beurteilen, was für die Gemeinschaft gut ist und dann Entscheide fällen. Das heisst aber nicht, dass ich als Ammann nicht auch meine Meinung geäussert hätte.

Welche Prioritäten setzen Sie in der Bundespolitik?

Dem nationalen Zusammenhalt messe ich besondere Bedeutung zu. Die Schweiz ist im Zusammenhang mit der UBS in eine schwierige Situation geraten. Nachteilig für die Schweiz wirkt sich auch die Polarisierung in der Politik aus. Ein Trumpf der Schweiz war bis jetzt immer, dass alle am gleichen Seil zogen. Man muss den Erfolg pflegen und weiterentwickeln.

Wie wichtig ist es, dass der Couchepin-Nachfolger französischsprachig ist?

Es ist eine Tatsache, dass der Anteil der Schweizer Bevölkerung mit lateinischen Wurzeln rund einen Drittel ausmacht. Ihr Anspruch auf zwei Sitze im siebenköpfigen Bundesrat ist also berechtigt.

Die kulturelle Herkunft eines Kandidaten ist in diesem Zusammenhang von Bedeutung. Ich habe lateinische Wurzeln und habe mich deshalb für eine Kandidatur entschieden.

Es gibt keinen Platz für Polemik. Man kann sich aber fragen, ob es akzeptiert würde, wenn ich z. B. für die Nachfolge von Bundesrat Hans-Rudolf Merz kandidieren würde.

Ich bin mir bewusst, dass es für den Zusammenhalt der Schweiz wichtig ist, dass man sich in den verschiedenen Amtssprachen ausdrücken kann. Ich bin irgendwie der lebendige Beweis, dass auch ein Welscher zweisprachig sein kann.

Man könnte sich auch ein bequemeres Leben ohne Bundesratsmandat vorstellen. Seit meiner Jugend bin ich aber von meinem politischen Engagement überzeugt.

Wie stehen Sie zu Ihrem Partei- und Fraktionskollegen Urs Schwaller?

Jedes Fraktionsmitglied beurteilt die Situation persönlich. Es gehört sich, dass ich den Parteipräsidenten und auch Urs Schwaller über meine Pläne informiert habe.

Wir vertreten vielleicht nicht immer die gleichen Interessen. Doch die Einheit der Partei und des Kantons steht immer im Vordergrund.

Ich hoffe, dass es der CVP gelingt, den zweiten Bundesratssitz zurückzuerobern.

Welche Chancen rechnen Sie sich bei einer kantonalen Ausmarchung aus?

Der kantonale Wahlausschuss der CVP erwartet, dass allfällige Kandidatinnen und Kandidaten bis zum 20. August ihren Verzicht oder ihr Interesse bekannt geben. Am 24. August wird die Parteileitung über die Kandidaturen entscheiden. Die Kantonalpartei freut sich sicher, der Schweizerischen Partei einen oder mehrere Kandidaten melden zu können.

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