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Der Zweck heiligt die Mittel

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Der Tabellenzweite gegen das Schlusslicht – die Ausgangslage vor dem gestrigen Spiel zwischen Düdingen und Aufsteiger Val-de-Travers liess eine einseitige Angelegenheit erwarten. Doch es kam anders. Die Power-Cats holten sich am Ende zwar den erwarteten 3:0-Sieg, die einzelnen Satzresultate fielen mit 25:21, 25:23 und 25:19 allerdings überraschend knapp aus – zumindest in den ersten beiden Durchgängen. Was war passiert?

Die zweite Garde gefordert

Eigentlich nichts. Trainer Dario Bettello hatte sich allerdings dazu entschlossen, einige seiner besten Kräfte zu schonen und seiner «zweiten» Garde Spielpraxis zu geben. So blieben Mittelblockerin Samantha Cash und Libera Thays Deprati während des ganzen Spiels draussen, Topskorerin Ralina Doshkova kam pro Satz jeweils nur für drei Rotationen aufs Feld. Zudem fehlte Elena Steinemann verletzungsbedingt – sie fällt noch mindestens eine Woche aus.

All diese personellen Veränderungen blieben nicht ohne Auswirkungen auf das Spiel der Düdingerinnen. Bettello betont zwar regelmässig, dass er ein sehr ausgeglichenes Kader habe, und es ist sein erklärtes Ziel, sein Team so weit zu bringen, dass er beliebige Wechsel vornehmen kann, ohne an spielerischer Qualität einzubüssen. Das gestrige Spiel gegen Val-de-Travers hat allerdings offenbart, dass die Power-Cats noch ein gutes Stückchen von dieser Idealvorstellung entfernt sind. Die zweite Garde schlug sich zwar ansehnlich, aber auch sehr fehleranfällig, besonders in der Annahme, und sie zeigte phasenweise einige Abstimmungsprobleme. «Wenn man so viele Wechsel vornimmt, geht das natürlich nicht ohne Qualitätseinbusse», relativierte Bettello nach dem Spiel. «Aber unser Ziel ist ja nicht, die ganze Mannschaft auf einmal auszuwechseln. Wir arbeiten darauf hin, einzelne Spielerinnen austauschen zu können.» Dafür sei es wichtig, dass alle Matchpraxis sammeln könnten. «Schon in der nächsten Partie werden einige Spielerinnen besser bereit sein und unter Druck weniger nervös agieren als heute», ist der Headcoach überzeugt.

Bettello zieht sein Konzept eisern durch, um sein Team für die Playoffs auf das höchste Level zu bringen. Seine Konsequenz ist durchaus löblich, hat aber zur Folge, dass die Zuschauer ab und an eine Partie auf bescheidenem Niveau miterleben. Erst recht, wenn der Gegner – so wie Val-de-Travers gestern – nur auf sehr bescheidenem Level agiert.

So bleiben nach dem 3:0-Erfolg aus Düdinger Sicht folgende Erkenntnisse: Drei Punkte gewonnen, das Spiel kann als grösstenteils gelungenes Lehrstück verbucht werden, der Zweck heiligt die Mittel, und nächste Woche steht die Auswärtspartie in Lugano auf dem Programm.

Telegramm

Düdingen – Val-de-Travers 3:0 (25:21, 25:23, 25:19)

Leimacker. – 412 Zuschauer. – SR: Wüthrich/Zindel.

TS Volley Düdingen: Pierret, Dimitrova, Sulser, Brunner, Granvorka, Knutti (Libera), Girard; Mebus, Doshkova; Zurlinden.

Val-de-Travers: Riley, Davenport, Simonin, Schoene, Fonseca, Da Silva, Doyat (Libera); Sène, Hübscher.

Bemerkungen: Düdingen ohne Steinemann (verletzt). – Wahl zu den besten Spielerinnen: Brunner und Schoene.

NLA: Lugano – Neuenburg 0:3 (20:25, 22:25, 18:25). Toggenburg – Sm’Aesch-Pfeffingen 0:3 (21:25, 17:25, 23:25). Cheseaux – Genf 3:0 (25:21, 25:21, 25:19). Franches-Montagnes – Kanti Schaffhausen 1:3 (8:25, 20:25, 28:26, 26:28). Rangliste (alle 6 Spiele): 1. Aesch-Pfeffingen 18. 2. Düdingen 16. 3. Neuenburg 15. 4. Schaffhausen 11. 5. Lugano 7. 6. Cheseaux 7. 7. Franches-Montagnes 6. 8. Genf 4. 9. Val-de-Travers 3. 10. Toggenburg 3.

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