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Derbys an Ärgera und Tafers/Schmitten

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Unihockey, 1. Liga: Niederlage für Alterswil/St. Antoni

Eine vermeidbare Niederlage erlitt Alterswil/St. Antoni in Interlaken.

Freiburg/Gambach – Ärgera 2:5

17. C. Ruch (Bapst) 1:0; 21. Schaller (Mooser) 1:1; 22. Müller (M. Jungo) 1:2; 31. T. Jungo (Buntschu) 1:3; 43. Köstinger 1:4; 50. Buntschu (Schaller) 1:5; 58. Bapst 2:5.

Der UHC Ärgera gastierte an diesem Wochenende in Freiburg. Auf dem Papier war die Sache klar. Die Oberländer mit Aufstiegschancen mussten gegen den Tabellen-Vorletzten unbedingt punkten. Das Spiel wurde sehr rasant angegangen. Ärgera war oft in Ballbesitz, die besseren Chancen hatten aber die Saanestädter. Diese nutzten ihre Möglichkeiten aber nicht resolut genug aus. C. Ruch gelang aber dennoch den zu dieser Zeit verdienten Führungstreffer. Nach der ersten Pause landeten die Sensler gleich einen Doppelschlag. Sie nutzten individuelle Fehler der Hausherren kaltschäuzig aus. Ärgera legte allgemein eine sehr grosse Portion Aggressivität und Härte an den Tag. Gambach hatte zwar weiterhin gute Chancen, scheiterte aber am gegnerischen Torhüter.

Für das letzte Drittel mussten die Städter ihren Torhüter auswechseln, da dieser sich bei einem unnötigen Zusammenstoss mit einem Gegner verletzte. Gambach versuchte in Sachen Härte Paroli zu bieten, da die Messlatte etwas höher als gewöhnlich zu sein schien. Es stellte sich aber heraus, dass diese nicht für beide Seiten gleich hoch war. Der Match nahm zeitweise auf beiden Seiten ruppige Dimensionen an. Die Stöcke wurden nicht mehr nur zur Ballbehandlung gebraucht. Ärgera erzielte dann noch seine Treffer 4 und 5. Damit war das Spiel natürlich gelaufen. In Unterzahl schoss Bapst noch das 2:5. Die Sensler gewannen dieses Spiel vorab wegen ihrer Kaltblütigkeit vor dem Tor und einer der Situation clever angepassten Härte.

Moineaux de Courtepin – Tafers/Schmitten 1:5

17. A. Fasel (Ulrich) 0:1, 30. Haymoz (Burri) 0:2, 31. Burri (Haymoz) 0:3, 33. Boschung (Burri) 0:4, 36. Ballaman (Imstepf) 1:4, 38. Haymoz 1:5.

Der Sieg im letzten Spiel gegen ASTA musste Tafers/Schmitten mit 3 Verletzten (ohne gegnerische Einwirkung) teuer bezahlen. Die Vorbereitung zum Derby gegen Courtepin wurde durch die «vaterländische» Absenz von zwei weiteren Spieler noch erschwert. Die Vorbereitung bei Moineaux de Courtepin wurde durch den Rücktritt ihres Trainers Blanc gestört. Um die Chance zum Aufstieg in die NLB weiter zu wahren, musste für die Sensler unbedingt ein Sieg her. Die Romands ihrerseits hätten sich mit einem Sieg etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen können.

Die Deutschfreiburger nahmen das Spieldiktat sofort in die Hand und vergaben gleich zu Beginn ein paar gute Chancen. Ein sehr defensives Courtepin versuchte mit schnell ausgetragenen Kontern zum Erfolg zu kommen, einen solchen Angriff bekamen die Zuschauer im 1. Drittel aber nur einmal zu sehen. Tafers/Schmitten war weiterhin die aktivere Mannschaft und ging kurz vor der ersten Pause durch A. Fasel verdient in Führung. Im 2. Drittel änderte sich am Spielgeschehen kaum etwas. Aber Courtepin-Torhüter Gianferrari hielt seine Mannschaft mit einigen schönen Paraden weiterhin im Spiel. In der 30. Minute konnte Haymoz in Überzahl seine Mannschaft mit 2:0 in Führung bringen. Innerhalb von 7 Minuten fielen nun 4 weitere Treffer. In Unterzahl liess Burri dem gegnerischen Torhüter mit seinem Hocheckschuss keine Chance und nur wenig später, diesmal in Überzahl, setzte er den freistehenden Boschung ein, welcher mit seiner Direktabnahme die komfortable 4:0 Führung erzielte. In der 36. Minute konnte Ballaman nach einem Freistoss den Anschluss- und zugleich auch Ehrentreffer für Courtepin erzielen. In der 38. Minute war es Haymoz, welcher mit dem 5:1 ein letztes Aufbäumen des Gastgebers im Keime ersticken liess. Im letzten Drittel fielen keine weiteren Tore mehr. Die konsequent pfeifenden Schiedsrichter blieben ihrer harten Linie treu und die Partie war nun geprägt durch Strafen. Dabei ging man von Stockschlag, Reklamieren bis zu falschem Spielerwechsel fast die ganze Palette von möglichen Strafen durch.

Oberland 84 Interlaken –
Alterswil/St.

7. Fantuz 1:0; 23. Pürro 1.1; 24. Nösberger 1:2; 25. Pellet (Wohlfehnder) 1:3; 29. Fantuz 2:3; 35. Borter (Jaun) 3:3; 59. Blatter (Borter) 4:3.

Die zahlreich mitgereisten Fans, welche wieder einmal für tolle Stimmung sorgten, sahen im ersten Drittel ein mehrheitlich von Interlaken kontrolliertes Spiel. So bezwangen die Einheimischen in der siebten Minute erstmals Junior Falk, der sein Debüt im Tor der ersten Mannschaft gab. Alterwil/St.Antoni schien ab dem zweiten Abschnitt nun mehr ins Spielgeschehen eingreifen zu können. Bereits in der 23. Minute führte Pürro den Ausgleich herbei. Nur eine Minute später war der neu eingewechselte Nösberger mit einem Buebli für den Führungstreffer besorgt und Pellet doppelte eine weitere Minute später gar zum 1:3 nach. Ein Time-out der Gastgeber brach den Schwung der Sensler und diese verkürzten zur Spielmitte zum 2:3. Die Berner Oberländer zeichneten sich in der 35. Minute im Überzahlspiel erfolgreich aus und egalisierten zum 3:3. Im letzten Drittel wog das Spiel hin und her, denn beide Teams hatten Chancen, erneut in Führung zu gehen. Auch kurz vor Schluss stand es immer noch Unentschieden, als nach einem Konter in der 59. Minute Interlaken den erlösenden Treffer markierte. ASTAvermochte in den verbleibenden 95 Sekunden kein Tor mehr zu erzielen. Die Sensler hätten jedoch aufgrund der kämpferischen Leistung sicher einen Punkt verdient.

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