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Desharnais führt Gottéron zum Sieg

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Nach einer über weite Strecken ansprechenden Vorstellung nach der zehntägigen Nationalmannschaftspause brachte sich Gottéron im Heimspiel gegen Biel am Ende fast noch selber um die Früchte seiner Arbeit. Statt in doppelter Überzahl den Sack zuzumachen, liessen sie die Gäste noch einmal zurückkommen. Doch dank einem starken Reto Berra und Fortune blieben die drei Punkte letztlich in Freiburg. «Es war eine verrückte Schlussphase», bilanzierte Gottérons Verteidiger Benjamin Chavaillaz. «Mit der 3:1-Führung dürfen wir uns nicht mehr in solche Schwierigkeiten bringen.»

Freiburger Doppelschlag

Die Bieler waren nicht in bester Verfassung zu dieser Meisterschaftsreprise angereist. Zum einen stellten die Gäste nur gerade fünf gesunde Verteidiger – der Center und Ex-Freiburger Anton Gustafsson musste für einmal hinten aushelfen –, zum anderen gab es zuletzt auf dem Eis lauter teils bittere Niederlagen. Im Championat verloren die Seeländer zuletzt bei Servette und in der Champions Hockey League gaben sie die sicher geglaubte Halbfinalqualifikation gegen Frölunda (SWE) in letzter Sekunde ebenso aus der Hand wie am Sonntag die Finalteilnahme im Schweizer Cup mit der Pleite beim unterklassigen Ajoie. Davon anmerken liessen sich die Gäste zunächst kaum etwas, beide Teams hatten bereits in den Startminuten hochkarätige Chancen, Gottérons Viktor Stalberg traf den Pfosten (3.). Die beiden statistisch besten Keeper der Liga jedenfalls konnten sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Als Erster hinter sich greifen musste Jonas Hiller. Ein Bieler verlor vor dessen Kasten einmal mehr ein Bully gegen David Desharnais (Biel hat die ligaweit schlechteste Erfolgsquote am Bully), und Daniel Brodin zog nicht zum ersten Mal in dieser Saison mit einem satten Handgelenkschuss blitzschnell und unhaltbar zur Freiburger Führung ab. Nur 64 Sekunden später musste sich Hiller erneut geschlagen geben: Killian Mottet, von Desharnais herrlich mit einem Steilpass lanciert, schloss ein Solo zum 2:0 ab (8.).

Dominantes Mitteldrittel

Eine hart gepfiffene Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis führte dann aber dazu, dass Gottéron die 2-Tore-Führung nicht in die erste Pause brachte. David Ullström verkürzte in Überzahl zum 2:1. Der Anschlusstreffer der Gäste war ärgerlich, auch wenn Freiburgs Hüter Reto Berra zuvor einige Male stark hielt. Das Heimteam liess sich davon aber nicht beirren und hatte im zweiten Abschnitt das Geschehen im Griff, und zwar dergestalt, dass sogar die vierte Linie und namentlich Adrien Lauper zu Möglichkeiten kamen. 13:3 lautete das Schussverhältnis im Mitteldrittel zugunsten der Freiburger, die zumeist einen Schritt schneller als ihre Gegenüber waren. Weil die Effizienz vor dem gegnerischen Tor noch immer verbesserungswürdig ist, konnte Gottéron die vielen Abschlüsse allerdings nur in ein Tor ummünzen. Der glänzend aufgelegte kanadische Center Desharnais konnte im Powerplay den auf dem Rücken liegenden Hiller überwinden und hatte damit auch beim dritten Treffer der Equipe Christian Dubés seinen Stock im Spiel.

Mangelhaftes Powerplay

Bereits früh im Schlussdrittel hätte Gottéron dann für die Vorentscheidung sorgen können, ja gar müssen. In den eingangs erwähnten 96 Sekunden in doppelter Überzahl brachte es aber nichts zustande – im Gegenteil: Berra musste gegen Mike Künzle mirakulös retten. Auch das nächste Powerplay kurz danach war harmlos. Würden sich diese Versäumnisse noch rächen? Ausgerechnet Gustafsson sorgte mit dem neuerlichen Anschlusstor sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit jedenfalls noch einmal für Spannung. Weil Samuel Walser allein vor Hiller scheiterte (56.) und Desharnais nur den Pfosten des vom Goalie verlassenen Tors traf, musste Gottéron bis zur allerletzten Sekunde zittern – und hatte das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, nachdem es sich selber nochmals in die Bredouille gebracht hatte.

Harte Woche ist lanciert

Mit dem Sieg gegen die Bieler unterstrich das Team die Aussage Dubés, dass es gegen vermeintlich stärkere Mannschaften besser spielt. «Das sind nur Statistik-Spielereien», versuchte Benjamin Chavaillaz dem nicht eine allzu grosse Bedeutung beizumessen. Bleibt die Feststellung, dass in den nächsten beiden Spielen am Freitag zu Hause gegen Zürich und am Samstag in Genf zwei weitere grosse Kaliber auf die Freiburger warten. Niemand hat etwas dagegen, wenn sie dann diese Tendenz bestätigen.

Telegramm

Gottéron – Biel 3:2 (2:1, 1:0, 0:1)

5744 Zuschauer. SR: Müller/Urban (Schlegel/Steenstra). Tore: 7. Brodin (Desharnais) 1:0. 8. Mottet (Desharnais) 2:0. 17. Ullström (Fuchs, Kreis/Ausschluss Mottet) 2:1. 25. Desharnais (Marchon, Brodin/Ausschluss Neuenschwander) 3:1. 54. Gustafsson (Ullström, Rathgeb) 3:2. Strafen: 4-mal 2 Min. gegen Gottéron, 7-mal 2 Min. gegen Biel.

Freiburg-Gottéron: Berra; Stalder, Gunderson; Furrer, Kamerzin; Chavaillaz, Abplanalp; Marti, Gähler; Mottet, Desharnais, Brodin; Lhotak, Walser, Rossi; Stalberg, Bykow, Sprunger; Lauper, Marchon, Vauclair.

EHC Biel: Hiller; Sataric, Ulmer; Gustafsson, Kreis, Forster, Rathgeb; Rajala, Pouliot, Fuchs; Künzle, Cunti, Brunner; Neuenschwander, Ullström, Schneider; Wüest, Schläpfer, Tschantré.

Bemerkungen: Gottéron ohne Forrer, Schmutz (beide verletzt) und Schmid (U20-Nationalteam), Biel ohne Fey, Lüthi, Riat, Hügli (verletzt), Salmela (krank) und Moser (U20-Nationalteam). – Pfostenschüsse: Stalberg (3.), Ullström (29.), Desharnais (60). – Biel ab 58:38 ohne Torhüter.

Die FN-Besten: Desharnais und Ullström.

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