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Defensiv starkes Gottéron stoppt die Offensiv-Armada der Lions

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Dank einer defensiv vorzüglichen Leistung gewann ein starkes Gottéron am Samstag gegen die ZSC Lions zu Hause mit 1:0. Mit dem zweiten Sieg binnen 24 Stunden konnten die Freiburger ihre Negativspirale durchbrechen.

Nachdem Gottéron am Freitag in Genf gewonnen hatte, bestätigte es am Samstag die Leistung vor eigenem Anhang mit einem Sieg gegen die ZSC Lions und damit einer Equipe von ganz anderem Kaliber. Der 1:0-Erfolg war hochverdient. Sven Andrighetto hätte die Zürcher früh in Führung schiessen können, scheiterte aber an Reto Berra (6.). Bis zur zweiten Pause spielten dann aber fast ausschliesslich nur noch die überzeugend auftretenden Freiburger. In der eigenen Zone liessen sie gegen die Offensiv-Armada der Lions kaum etwas zu, und im Angriff hatten sie genügend Möglichkeiten, um das Skore zu eröffnen.

Fallen wollte das Tor zunächst aber nicht, sei es, weil Ludovic Waeber, der Freiburger Keeper in den Diensten der Gäste, stark hielt, sei es weil Daniel Brodin nur den Pfosten traf. Und als es in der 25. Minute so ausgesehen hatte, als ob Julien Sprunger seinen Ex-Teamkollegen im Zürcher Kasten endlich austanzen könnte, begrub Waeber die Scheibe unter seinem Beinschoner, der sich halb im Tor befand. Deshalb war es für die Schiedsrichter selbst nach der Videokonsultation nicht möglich, abschliessend zu beurteilen, ob der Puck die Torlinie überquert hatte.

«Erlöser» Desharnais

Gegen das herrlich herausgespielte, erlösende 1:0 von David Desharnais auf herrlichen Pass von Killian Mottet konnte dann aber auch der hervorragende Waeber, der seinen Vertrag mit den Lions unlängst um drei Jahre verlängert hat, nichts mehr ausrichten (43.). Diesen knappen Vorsprung konnten die Freiburger bis zur Schlusssirene verwalten, selbst als Mottet in der 53. Minute in die Kühlbox geschickt wurde. Berra, zuvor relativ wenig geprüft, liess sich aber nicht bezwingen. Selbst dann nicht, als die Gäste mit sechs Feldspielern alles nach vorne warfen und ihn in den letzten drei Minuten unter Dauerbeschuss nahmen. Der Freiburger Torhüter, der letzte Saison ohne Shutout geblieben war, hielt die Null fest und blieb erstmals seit dem 22. Februar 2020 in einem Spiel ungeschlagen. Auch damals – in Langnau – hiess das Endresultat 1:0.

Solidarisch verteidigt

«Berra war in den letzten Minuten enorm», befand Gottéron-Trainer Christian Dubé. Das Duell gegen eine so hochkarätige Mannschaft – gespickt mit Ausnahmekönnern wie Denis Malgin, Garrett Roe oder Andrighetto – ohne Gegentor gewinnen zu können, tue nicht nur Berra, sondern dem ganzen Team gut. Nicht zu viel in den Sieg gegen einen der Titelaspiranten hineininterpretieren wollte derweil Philippe Furrer. «Es sind drei Punkte, nicht mehr. Wir alle wissen, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann.»

Vielmehr strich der 36-jährige Verteidiger die hohe Qualität der Partie heraus. «Es war ein schnelles und geladenes Spiel.» Umso bemerkenswerter war, dass die Freiburger gegen das offensiv talentierte Zürich kaum etwas zuliessen – und das mit nur sechs Verteidigern, weil Jérémie Kamerzin (verletzt) und insbesondere Raphael Diaz (krank) auch am Samstag passen mussten. «Wenn dir ein Spieler wie Diaz fehlt, müssen die anderen zusammenrücken. Ich habe meine sechs Verteidiger lange nicht mehr so intensiv Schlittschuh laufen gesehen. Und die Stürmer haben ein gutes Backchecking gezeigt, um sie zu unterstützen», sparte Dubé nicht mit Lob.

Dabei dachte der Trainer nicht zuletzt an einen Sandro Schmid, der wie bereits in Genf als Center zwischen Sprunger und Chris DiDomenico in beide Richtungen wertvolle Arbeit leistete, oder an Brodin, dem sein erster Saisontreffer gegen Servette sichtlich gutgetan hatte. «Schmid ist defensiv sehr verantwortungsvoll», sagte Dubé. «Und Brodin weiss um den Druck, der in dieser Liga auf den Ausländern lastet. Er will es oftmals zu gut machen. Heute hat man aber gesehen, dass Brodin für mehr als Tore und Assists steht. Natürlich muss auch er skoren, aber mit seiner physischen Spielweise schafft er Räume für seine Mitspieler und geht dem Gegner unter die Haut.»

Die erhoffte Reaktion

Das makellose Wochenende mit den zwei Siegen gegen Servette und die Lions kommt für die Freiburger genau zum richtigen Zeitpunkt. Nach zuvor vier Niederlagen in Serie wäre bei weiteren Misserfolgen die Krise perfekt gewesen. «Ich kenne meine Mannschaft. Ich wusste, dass sie eine Reaktion zeigen wird – auch wenn das nach diesen beiden Spielen natürlich einfach zu sagen ist», schmunzelte Dubé. Die Team-internen Diskussionen und seine Durchsage nach der 2:5-Heimpleite gegen Lausanne hätten gewirkt.

«Diese vier Niederlagen haben uns geschmerzt. Wir wollten reagieren», bestätige Furrer die Worte seines Trainers. «Der Sieg in Genf gab uns wieder Selbstvertrauen. Man sah heute ein anderes Gottéron auf dem Eis, eines mit viel mehr Intensität.» Die Mannschaft habe ihr Spiel gegen die Lions über 60 Minuten durchziehen können und sei auch nach dem erlösenden 1:0 durch Desharnais nicht euphorisch geworden, unterstrich der Verteidiger. «Genau in solchen Momenten ist es wichtig, Einsatz für Einsatz zu nehmen. Am Ende sind jedes Tor und jeder Sieg eine Folge von harter Arbeit.»

Kommentar (1)

  • 26.09.2021-Miette julmy

    Warum nicht immer so mit Kampfgeist????

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