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Deutlich mehr grüne Kandidaten

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Die Grünen stellen 27 Grossrats- und drei Staatsratskandidaten

Autor: Von MATTHIAS FASEL

«So etwas haben die Freiburger Grünen noch nie erlebt», sagte Co-Präsidentin Christa Mutter an der Mitgliederversammlung von Donnerstag in Freiburg in Bezug auf die kommenden Wahlen. Die Grünen treten mit 27 Kandidaten auf vier Listen zu den Grossratswahlen vom 5. November an.Das sind fast doppelt so viele wie bei der letzten Wahl vor fünf Jahren, als man mit einer Liste und vierzehn Kandidaten antrat. Christa Mutter hofft sogar noch auf weitere Kandidaten. Voll ist bisher nur die Liste für die Stadt. Für die Listen Broye, See und Saane-Land sucht die Partei noch weitere Kandidaten.Mit insgesamt 13 Männern und 14 Frauen tritt ein ausgewogenes Team an. Im Seebezirk, wo nur zwei Kandidaten gefunden werden konnten, werden die Grünen gemeinsam mit der EVP und eventuell der CSP eine Liste bilden.

Drei Staatsrats-Kandidaten

Auch für die Staatsratswahl geht die Partei in die Offensive. Was schon seit geraumer Zeit bekannt ist, wurde gestern von der Versammlung bestätigt. Christa Mutter, Hubert Zurkinden, beide Freiburg, sowie Roman Hapka, Mannens, bilden ein Kandidaten-Trio.«In unseren Nachbarkantonen Bern, Waadt und Neuenburg ist überall ein Grüner in der Regierung vertreten», sagte Co-Präsident Hubert Zurkinden. Es sei deshalb an der Zeit, dieses Ziel auch in Freiburg anzuvisieren. «Auch wenn es vielleicht nicht bereits dieses Jahr klappt.»

Nein zur Poyabrücke

Thematisiert wurden am Donnerstag nicht nur die Wahlen, sondern auch die bevorstehende Abstimmung vom 24. September. Anlass zu Diskussionen gab in erster Linie die kantonale Abstimmung über die Poyabrücke. Nicht alle waren sich einig darüber, ob ein pragmatischer Entscheid gefällt werden soll oder nicht.«Es wird wohl nie eine Autobrücke geben, die unseren Vorstellungen entspricht», sagte ein junger Mann aus der Versammlung. Da die Entlastung des Stadtzentrums doch wichtig und immerhin einige passable Begleitmassnahmen versprochen worden seien, sei er dafür, dem Projekt zuzustimmen. Christa Mutter erklärte daraufhin, dass nicht alle versprochenen Massnahmen auch wirklich umgesetzt werden müssen. Weil in ihren Augen zu wenig Garantien für die Wohnquartiere festgeschrieben sind, könne sie dem Projekt nicht zustimmen.In einem Dilemma befindet sich auch Hubert Zurkinden. «Einerseits ist die Entlastung des Burgquartiers wichtig. Andererseits werden andere Quartiere mit Mehrverkehr rechnen müssen.» Unter dem Strich überwiegen für ihn die negativen Punkte. Dass man von Seiten der Befürworter quasi sage, mit einem Nein zum Projekt sei die Poyabrücke gestorben, komme einer Erpressung gleich. Dem will sich Zurkinden nicht beugen. Und mit ihm die Mehrheit der Anwesenden. Mit 18 zu 5 Stimmen (bei 5 Enthaltungen) wurde die Nein-Parole beschlossen.Für die eidgenössische Abstimmung beschloss die Partei diskussionslos und einstimmig, den Vorlagen der nationalen Mutterpartei zu folgen. Damit sagen sie Nein zum Asyl- sowie dem Ausländergesetz und Ja zur Kosa-Initiative.

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