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Deutlichere Resultate als das Gesamtergebnis

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Autor: walter buchs

freiburg Bei der Zustimmung durch alle Bezirke und alle Gemeinden liegt der Ja-Stimmenanteil für den Verfassungsartikel zur Komplementärmedizin im Kanton um fast 5,5 Prozentpunkte höher als im Landesdurchschnitt. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben «ein Zeichen gesetzt für eine integrativere Medizin und damit für mehr Zusammenarbeit von Schul- und Komplementärmedizin», schreibt das Freiburger Pro-Komitee in einer Mitteilung vom Sonntag.

Zur schnellen und effizienten Umsetzung brauche es auf kantonaler Ebene «vor allem eine Anpassung der gesetzlichen Regelung für komplementärmedizinische Therapeuten», schreibt das Pro-Komitee. Komitee-Präsidentin Ursula Spring betont: «Für einen Grossteil der Bevölkerung gehört die Komplementärmedizin seit jeher natürlicherweise zur Gesundheitsversorgung.»

«Rote Karte für Bundesrat Couchepin»

SP-Grossrätin Antoinette Romanens zeigte sich gestern den FN gegenüber sehr zufrieden über die Deutlichkeit des Abstimmungsergebnisses. Dies sei ein klares Zeichen an den Bundesrat und das Parlament, komplementärmedizinische Heilmethoden wieder in den Leistungskatalog der Grundversicherung aufzunehmen. Für CVP-Kantonalpräsident Emmanuel Waeber hat das Stimmvolk dem Gesundheitsminister die rote Karte gezeigt. «Nach dem unsäglichen Vorschlag für eine Arztvisitengebühr und dem heutigen Abstimmungsresultat ist es Zeit für den Rücktritt von Bundesrat Couchepin», fordert Waeber.

SVP-Präsidentin Gilberte Demont erinnerte daran, dass ihre Partei die Berücksichtigung der Komplementärmedizin im Gesetz und nicht in der Verfassung regeln wollte. Nun gehe es darum, die Konsequenzen zu tragen, und das bedeute Mehrkosten.

Vorsichtige Zustimmung

Im Kanton Freiburg wurde die Vorlage zur Einführung der elektronischen Speicherung der biometrischen Daten in vier Bezirken angenommen und in den drei rein welschen Bezirken abgelehnt. In 90 Gemeinden kam eine Ja- und in 72 einen Nein-Mehrheit zustande, während das Ergebnis in sechs Gemeinden unentschieden ausfiel.

«Die Bevölkerung ist punkto Vertraulichkeit der persönlichen Daten sehr sensibel», deutet SVP-Präsidentin Gilberte Demont das Ergebnis. Für die Behörden bedeutet dies, dass man sehr klug damit umgehen müsse. «Das Bedürfnis nach erhöhter Reisefreiheit war der Mehrheit der Stimmenden in unserem Kanton offenbar wichtiger als die Ängste, welche gegen die zentrale Datenbank geschürt wurden», fügt CVP-Kantonalpräsident Emmanuel Waeber hinzu.

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