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Deutsche Discounter auf Tuchfühlung

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Deutsche Discounter auf Tuchfühlung

In Courgevaux baut Aldi neben der geplanten Lidl-Filiale

Nach Lidl plant nun auch Aldi in der Gemeinde Courgevaux eine Verkaufsfiliale. Nur die Kantonalstrasse Murten-Avenches trennt die Parzellen der zwei deutschen Discounter.

Autor: Von PATRICK HIRSCHI

Der harte Kampf im Schweizer Detailhandel lässt Konkurrenten zusammenrücken. Nachdem die Migros vor Wochenfrist die Mehrheit von Denner übernommen hat, kommen sich nun auch die beiden deutschen Discounter Lidl und Aldi näher – wenn vorerst auch nur geografisch.Wie dem Amtsblatt vom Freitag zu entnehmen ist, hat Aldi in der Gemeinde Courgevaux (Gurwolf) ein Bau- und Abbruchgesuch eingereicht. Auf einer Fläche von knapp 10000 Quadratmetern plant der Discounter den Bau einer Verkaufsfiliale mit rund 130 Parkplätzen. Die Parzelle befindet sich im Industriequartier, das beim Merlachfeld an die Gemeinde Murten angrenzt.Auf der anderen Seite der Kantonsstrasse nach Avenches – nur einen Steinwurf entfernt – steht ein Grundstück, auf dem mit Lidl der andere grosse deutsche Discounter ebenfalls eine Verkaufsstelle errichten will (siehe Kasten).

Ungewollt, aber nicht ganz zufällig

Sucht Aldi für seine Filialen mit Absicht die unmittelbare Nachbarschaft zu Lidl? Sven Bradtke verneint. «Wir waren uns aber der Situation in Courgevaux bewusst», ergänzt der Mediensprecher von Aldi gegenüber den FN. Dieser Umstand sei für Aldi weder ein Vor- noch ein Nachteil, meint er.Allerdings sei es auch nicht purer Zufall, dass solche Läden gelegentlich direkt nebeneinander entstehen. «Die Schweiz ist dicht besiedelt. Da ist es gut möglich, dass Detailhandelsfirmen in der gleichen Industriezone bauen», sagt Bradtke. In der Deutschschweiz gebe es mehrere Aldi-Filialen, die zum Beispiel einen Landi-Shop zum Nachbarn haben.

Vor dem Bau der Abbruch

Auf der Parzelle in Courgevaux führte die Carosserie Remund aus Büchslen bis vor kurzem eine Aussenstelle für Werbetechnik. Die vier Remund-Gebäude sollen jetzt abgebrochen werden.Voraussichtlich im Februar 2008 wird die Aldi-Filiale dann fertiggestellt sein. Über den Kaufpreis für das Bauland wollte Sven Bradtke keine Angaben machen. Aus dem Gesuch geht hervor, dass sich die Baukosten auf rund 3,5 Millionen Franken belaufen.Gemäss der Zeitung «La Liberté» wird die Filiale zwölf Arbeitsstellen anbieten. Die Verkaufsfläche beträgt 1000 Quadratmeter.

Zentrale Domdidier im Bau

Aldi plant in der Region nicht nur verschiedene Filialen. In Domdidier entsteht darüber hinaus auch eine Logistikzentrale für die Westschweiz.Nach Verzögerungen wegen Feuchtigkeitsproblemen mit dem Terrain haben im Herbst 2006 die Bauarbeiten begonnen. Laut Bradtke sollte die Zentrale voraussichtlich im Herbst 2008 stehen.

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