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Deutschfreiburger Raiffeisenbanken wehren sich gegen Zentralisierungs-Trend

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Autor: Arthur Zurkinden

Überstorf An der Generalversammlung des Deutschfreiburger Regionalverbandes der Raiffeisenbanken am Freitag im Schloss Überstorf kritisierte dessen Präsident Daniel Perler gewisse Zentralisierungsabsichten der Geschäftszentrale in St. Gallen. Er nutzte dabei die Gelegenheit, der anwesenden Vertreterin der Geschäftsleitung Raiffeisen Schweiz, Gabriele Brun, die Bedenken aus Deutschfreiburg mitzuteilen. Ihm ist vor allem die geplante Auslagerung des Zahlungsverkehrs ein Dorn im Auge.

Gegen Prinzip der Selbstbestimmung

Daniel Perler befürchtet, dass eine solche Auslagerung mit dem Abbau von Arbeitsplätzen in der Region verbunden ist. Wegen der erhöhten Gebühren werde dadurch auch das Prinzip der Selbstbestimmung der einzelnen Raiffeisenbanken untergraben. «Die Raiffeisenbanken sind dank ihrer regionalen Verankerung, ihrer breiten Vernetzung bei den Kunden und ihrer dezentralen Organisationsstruktur gross geworden. Diese Grundsteine des Erfolges dürfen nicht schleichend abgetragen werden», gab er zu bedenken. «Als rentabler Verband dürfen wir auch Kritik üben. Wir sehen an der Basis die Probleme oft ganz anders als in St. Gallen», fügte er bei und unterstrich so sein Unbehagen.

Jürg Stähli, Bankleiter der Raiffeisenbank Sensetal, rief als Mitglied des Fachausschusses die Delegierten auf, ihm die Anliegen mitzuteilen, damit er diese in den Strategiediskussionen mit der Geschäftsführung und dem Verwaltungsrat einbringen kann.

Wachstumsstrategie wird fortgesetzt

Laut Gabriele Brun wird Raiffeisen ihre Wachstumsstrategie fortsetzen. Ein Ausbau sei im Firmenkundengeschäft geplant. Aber auch im Anlagegeschäft will die Raiffeisengruppe ihre Position stärken. «Die vermögende Kundschaft hat eine gewisse Affinität zu Raiffeisen», stellte sie fest. So sollen in den Banken die Beratungskompetenzen erhöht werden.

107 000 Franken für Werbung und Sponsoring

Thomas Lauper, Bankleiter in Düdingen, teilte als Werbechef mit, dass die Deutschfreiburger Raiffeisenbanken im vergangenen Jahr die Region mit 107 000 Franken mittels Werbung und Sponsoring unterstützt haben. Bald könne darauf hingewiesen werden, dass Raiffeisen in 24 Standorten vertreten sei, neu auch in Flamatt und Tafers.

Die Glückwünsche für ihre erfolgreiche Tätigkeit durften die Delegierten von Volkswirtschaftsdirektor Beat Vonlanthen und Gemeindepräsidentin Christine Bulliard entgegennehmen. Sie verriet, dass die ersten Kartoffeln in der Schweiz im Jahre 1748 in Überstorf angepflanzt wurden, dass der Autorennfahrer Jo Siffert ein Überstorfer war und dass alt Bundesrat Joseph Deiss ein halber Überstorfer sei.

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