Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«D’Hintercherbande» auf der Bühne

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Christoph Stritt

Der im Jahre 2007 erschienene Geschichtskrimi «Als die Nachtvögel kreisten» von Christian Schmutz beschreibt, mit einigen fiktiven Zusätzen, das Wirken der Hintercherbande – einer Sensler Diebesbande, die für fast 190 in den 1930er-Jahren begangene Delikte verantwortlich gemacht wird. Kommenden Sommer wird diese Geschichte, die einen Einblick in die ärmlichen Verhältnisse im Sensebezirk der Zwischenkriegszeit gibt, als Theaterfassung auf der Freilichtbühne zu sehen sein.

Eine erste Einsicht in die Bühnenversion des Regisseurs Mark Kessler erhielten die Laiendarsteller diesen Samstag in Düdingen. Mit wechselnder Rollenverteilung wurden die dreizehn bisher geschriebenen Szenen (insgesamt werden es zwanzig sein) durchgelesen, um einen ersten Kontakt zu den Charakteren herzustellen und einzelne Rollen bereits zu verteilen. Ab Januar, wenn die Rollenverteilung klar und der Text fertig sein werden, sollen regelmässige Proben stattfinden, um vom herantastenden Vorlesen der Dialoge zu einer überzeugenden Darstellung der Charaktere in Mimik und Gestik zu gelangen.

Darsteller für die Hintercherbande gesucht

In gut acht Monaten soll das Stück aufführungsreif sein. Zwanzig Vorstellungen sieht Kessler, der das Projekt zusammen mit Christian Schmutz und Jakob Schluep leitet, im Zeitraum vom 24. Juni bis zum 19. Juli 2009 vor. Als Kulisse soll ein altes Bauernhaus in Alterswil dienen, vor dem eine Tribüne für 200 bis 250 Personen errichtet werden soll.

Bis dahin gibt es aber noch einiges zu tun. So fehlen im Moment noch junge männliche Darsteller für die Mitglieder der Hintercherbande, während die wenigen Frauenrollen schon überbesetzt sind. Weiterhin muss die Finanzierung des Projekts geklärt werden. Um Beiträge aus dem Kulturfonds des Kantons beantragen zu können, wurde am Samstag daher ein Verein als Träger des Projekts gegründet.

Mehr zum Thema