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Diabetesverband baut in Deutschfreiburg aus

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freiburg Die kantonale Gesellschaft für Diabetes hat ein Wachstumsjahr hinter sich. Sie ist 2010 um über 10 Prozent oder 82 Personen gewachsen und wies Ende Jahr 767 Mitglieder auf. Darunter sind rund 140 deutschsprachige (18 Prozent). Dies gab der Vorstand unter der Leitung von CSP-Nationalrätin Marie-Thérèse Weber-Gobet kürzlich anlässlich der Delegiertenversammlung in Grangeneuve bekannt. Am gleichen Tag führte die Gesellschaft auch einen Diabetes-Tag im Zeichen von Prävention und Information durch.

Die Vereinigung will in Deutschfreiburg expandieren und hat letztes Jahr eine Zweigstelle in Murten eröffnet. Es ist der dritte Standort der Gesellschaft nach Freiburg und Bulle. Anfang 2011 war sie auch mit deutschsprachigen Kursen am Spital Tafers präsent.

Starke Zunahme der Fälle

Die Gesellschaft stellt fest, dass die Zahl der Kranken, die vom Arzt überwiesen wurden, innert fünf Jahren um zwei Drittel zu genommen hat. Entsprechend stiegen auch die Dienstleistungen wie Beratungen von Pflegefachfrauen, Ernährungsberatungen und psychosoziale Beratungen. Total wurden gegen 2900 Einzelberatungen registriert. Diese betrafen 665 Personen, was einer Zunahme von 11 Prozent gegenüber 2008 entspricht. In den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl der Beratungen mehr als verdoppelt.

Die Füsse sind wichtig

Ein besonderes Augenmerk richteten die rund 80 Mitglieder auf die Folgen der Diabetes. Konkret thematisierten Fachleute die krankheitsbedingten Schäden beispielsweise an den Füssen. Die Pflege ist besonders wichtig, da Erkrankte in den Füssen kein Gefühl mehr haben und zum Beispiel Verletzungen nicht wahrnehmen. So können kleine Wunden rasch zu grösseren Problemen, ja gar zu einem Notfall führen.

Ausführlich gingen die Fachleute auf die gesundheitlichen Nebenschäden der Diabetes ein. Der gesamte Organismus werde abgenutzt, die Krankheit betreffe Nieren, Herz oder Augen. Deshalb sei Vorsicht auch so wichtig, sagte Enzo Fontana, Diabetologe im Kantonsspital, denn: «Durch eine intensive Kontrolle verringert sich die Gefahr von Komplikationen.» fca

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