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«Die 24-Stunden-Betreuung bewährt sich»

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Die Stiftung Applico mit Sitz in Murten hat ihr Zehn-Jahr-Jubiläum im vergangenen Jahr nicht nur intern, sondern auch gemeinsam mit der Bevölkerung gefeiert. Mit der Filmveranstaltung über Menschen mit psychischen Erkrankungen in Murten und Plaffeien sowie dem offiziellen Jubiläumsfest im September in Schmitten sei es gelungen, eine Brücke zwischen den Betroffenen und der Bevölkerung zu schlagen, hält die Stiftungsratspräsidentin Ursula Schneider Schüttel in ihrem Jahresbericht fest. Auch die Co-Geschäftsleitung mit Bea Vonlanthen-Minnig und André Schneuwly blickt zufrieden auf das Jubiläumsjahr zurück. «Wichtig war uns auch der Einbezug unserer Leute», sagt André Schneuwly.

Ein anderer markanter Punkt für die Stiftung Applico war die Inbetriebnahme des neuen Wohnangebots mit integrierter Beschäftigung in Plaffeien im November 2013. Dieses richtet sich an Personen mit psychischer Beeinträchtigung, die einer Rundumbetreuung bedürfen. Im Haus, wo der Arzt Robert Helbling seine Praxis betrieben hatte, wohnen und arbeiten heute insgesamt sieben Personen, die während 24 Stunden von Fachpersonen aus dem sozialpädagogischen sowie aus dem pflegerischen Bereich betreut werden. «Das Angebot bewährt sich, sowohl in Bezug auf die Liegenschaft wie auch in Bezug auf das Team vor Ort», sagt André Schneuwly. Der Bedarf sei klar vorhanden, und für besondere Situationen seien weiterhin ausserkantonale Platzierungen notwendig. «Es ist wichtig, dass in Deutschfreiburg ein solches Angebot vorhanden ist», betont er.

WG zieht in den Seebezirk

Doch auch für das laufende Jahr hat die Stiftung ein grosses Projekt in Planung. So wird die Wohngemeinschaft (WG) in Düdingen in den Seebezirk verlagert. «Damit wir in ganz Deutschfreiburg verankert sind. Der überregionale Aspekt und die Präsenz in beiden Bezirken ist uns wichtig», erklärt André Schneuwly.

Die zweite WG mit sieben Plätzen führt Applico in Schmitten. Diese bleibt jedoch bestehen. Für den Standort im Seebezirk sucht Applico in erster Linie in Murten nach einer geeigneten Wohnung mit fünf Plätzen, da sich eines der beiden Applico-Ateliers in Murten befindet. Somit könnten die teilbetreuten Personen im nahegelegenen, stiftungseigenen Atelier arbeiten. Zufrieden zeigt sich die Geschäftsleitung auch mit der 2013 vorherrschenden und bis heute bestehenden Auftragslage für die Beschäftigung in den Ateliers in Murten und Schmitten. Besonders erfreulich, aber auch herausfordernd sei beispielsweise ein Grossauftrag der Firma Schumacher aus Schmitten.

 

«Es ist wichtig, dass in Deutschfreiburg ein solches Angebot vorhanden ist.»

André Schneuwly

Co-Geschäftsleitung Applico

Zahlen und Fakten

Arbeits- und Wohnplätze gut ausgelastet

Wie die Stiftung Applico in ihrem Geschäftsbericht 2013 festhält, waren die 40 Arbeitsplätze und zwölf Wohnplätze (ab November 18 Wohnplätze) im Jahr 2013 gut ausgelastet. Die Stiftung begleitete die Mitarbeitenden während 67995 Stunden an der Arbeit. Die im Vorjahr bestehende Warteliste für das Atelier Schmitten konnte abgearbeitet werden. Im Atelier Murten teilen sich 29 Personen die 15 Vollzeitstellen, in Schmitten kommen 43 Personen auf 25 Stellen. Beim Wohnen konnten 4467 Betreuungstage verrechnet werden. Die Rechnung weist einen Aufwand von 2,7 Millionen Franken und einen Ertrag von 1,1 Millionen Franken auf. Nach Kantonssubventionen bleibt eine schwarze Null.ak

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