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Die AC Bellinzona setzt sich im Barrage-Hinspiel «nur» mit 3:2 durch

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Das Spiel im Comunale begann mit einem Paukenschlag. Der St. Galler Goalie Daniel Lopar konnte einen tückischen Schuss von Francisco Neri nur abprallen lassen, Christian Pouga stand goldrichtig und drückte den Ball über die Linie.

Nach der fulminanten Startphase beruhigte sich das Geschehen. Chancen blieben bis zur Pause Mangelware. Den gepflegteren Aufbau zeigte Bellinzona. St. Gallen wirkte in der Angriffsauslösung ideenlos und vor dem gegnerischen Tor ängstlich. Oft ruhten die Hoffnungen auf dem Faktor Zufall. Man merkte dem Team von Krassimir Balakov in mehreren Situationen an, dass es punkto Selbstvertrauen nicht zum Besten steht, nachdem es aus den vergangenen sechs Meisterschaftspartien nur gerade zwei Punkte geholt hatte.

St. Gallen kam mit blauem Auge davon

In der zweiten Hälfte wurde der Zustand des Terrains immer schlechter. Einige Male blieb der Ball sogar in Pfützen hängen. Beide Mannschaften versuchten deshalb über den Kampf zu weiteren Tormöglichkeiten zu kommen. Nach einer Stunde fiel die vermeintliche Vorentscheidung. Marcos Gelabert foulte im Strafraum Ifet Taljevic. Der schlitzohrige Bellinzona-Regisseur übernahm die Verantwortung für den fälligen Penalty gleich selbst und verwandelte souverän. St. Gallen drückte danach auf den Anschluss. Der eingewechselte Murat Ural und Gelabert behielten tatsächlich die Nerven. Ural überlupfte den aus dem Tor stürmenden Bellinzona-Goalie Lorenzo Bucchi, Gelabert reüssierte nach zwei Paraden von Bucchi im dritten Anlauf. Trotzdem enttäuschte St. Gallen über weite Strecken. Ein Unterschied zum unterklassigen Gegner war nicht auszumachen.

Vor dem Ausgleich hatte Neri für Bellinzona gar das 3:1 auf dem Fuss gehabt. Und nicht zuletzt dank des schönen Weitschuss-Tors, mit dem Youngster Senad Lulic kurz vor Schluss doch noch für den 3:2-Sieg sorgte, darf Bellinzona vor dem Rückspiel am Dienstag weiterhin davon träumen, erstmals seit 1990 wieder der obersten Spielklasse anzugehören.

Die Ausgangslage ist jedenfalls günstiger als vor einem Jahr, als man in der Barrage gegen Aarau bereits im Hinspiel (1:2) in arge Rücklage geraten war. Si

Bellinzona – St. Gallen 3:2 (1:0)

Comunale. – 7000 Zuschauer. Tore: 4. Pouga 1:0, 51. Taljevic (P) 2:0, 71. Ural 2:1, 76. Gelabert 2:2, 89. Lulic 3:2.

Bellinzona: Bucchi; La Rocca, Mangiaratti, Carbone; Miccolis, Moresi, Rivera, Lulic; Taljevic, Pouga, Neri.

St. Gallen: Lopar; Zellweger, Koubsky, Schneider, Weller; Calla, Gelabert, Muntwiler, Marazzi; Ze Vitor, Aguirre.

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