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Die Alpwirtschaft hat für Land und Leute eine grosse Bedeutung

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schwarzsee Der Schweizerische Alpwirtschaftliche Verband (SAV) vertritt die Interessen der Berg- und Alpwirtschaft bei Land- und Volkswirtschaftskreisen, in Politik und Gesellschaft. Der Bündner Verbandspräsident Hansjörg Hassler bezeichnete das Alpwirtschaftsjahr 2007 als gut. Dank einer regen Nachfrage für Alpmilchprodukte konnten bessere Preise realisiert werden. Auch der Viehabsatz habe sich gut entwickelt.

Die Alp-Kennzeichnungsverordnung des Bundes bringe dem «Bergkäse» ungleich mehr als dem «Alpkäse», sagte Hassler. Es sei auffallend, wie der Käsehandel versuche, den guten Ruf der Herkunftsangabe «Alp» bzw. «Schweizer Alpkäse» auszunützen. Mit dem Ziel, den Alpkäse auf dem Markt noch besser positionieren zu können, wurde zusammen mit dem Verband der Schweizerischen Milchproduzenten eine Kommission eingesetzt.

Sömmerungsbeiträge nötig

Wie Geschäftsführer Peter Wäfler festhielt, bilden die Sömmerungsbeiträge ein zentrales Element der multifunktionalen Alpwirtschaft. Trotz diesen Beiträgen gehe die Zahl der Kuhalpen zurück. Ein Drittel der landwirtschaftlich genutzten Fläche der Schweiz (1,6 Mio. ha) sind Sömmerungsweiden mit rund 300 000 Normalstössen (Ein Stoss = 1 Kuh 100 Tage), d. h. es werden über 500 000 Kühe, Rinder, Kälber, Schafe und Ziegen gesömmert.

Freiburger Alpwirtschaft

Im Kanton Freiburg gibt es 1400 Weiden mit einer Durchschnittsfläche von 14,8 Hektaren. Auf den Freiburger Alpen weiden rund 44 000 Tiere (25 000 Normalstösse).

Die Alpkäseproduktion im Kanton Freiburg beträgt rund 200 Tonnen. Im Sense-Oberland gibt es drei Alpkäsereien. Von zahlreichen Alpbetrieben wird die Milch zur Verarbeitung ins Tal transportiert.

Förster Franz Thalmann orientierte die SAV-Mitglieder (Älplerinnen, Älpler und Alpfreunde) über die Wechselwirkung zwischen Alp- und Forstwirtschaft in der Region Schwarzsee. Er zeigte die Unterschiede in der Entwicklung des Waldes auf Kalkböden und Flyschgebieten auf. Gerade in Rutschgebieten sei es wichtig, dass der Wald an der richtigen Stelle stehe, damit die Schutzfunktion sichergestellt sei, betonte er. ju

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