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Die alte Turnhalle wird saniert

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Im September 2015 hatten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Ueberstorf einen Neubau der Turnhalle für 4,47 Millionen Franken mit 156 zu 70 Stimmen abgelehnt. Bereits zuvor hatte der Gemeinderat ein erstes Projekt mit einer Aula für 7,7 Millionen abgespeckt. Die Bürger befürchteten damals eine erneute Steuererhöhung um vier Rappen pro Staatsfranken.

Am Mittwochabend präsentierte nun Gemeinderat Bruno Riedo den 97 Stimmberechtigten ein Projekt, das für eine minimale Sanierung der Turnhalle Kosten von 630 000 Franken und der Umgebung von 270 000 Franken vorsieht. Wie er sagte, wird die Halle mit Baujahr 1968 von vielen Vereinen und den Schulen genutzt. Um den Sicherheitsnormen zu genügen, werde die Spielhalle mit glatten Wänden umgeben; Sprossenwände, Stangen und gefährliche Haken würden entfernt. Im Erdgeschoss würden vor allem auch die Umkleideräume sowie die WC-Anlagen und Gänge saniert. Im Untergeschoss muss laut Riedo der Raum für die Samariter einer Umkleidekabine für den Spiegelsaal weichen. Das Dachgeschoss werde reduziert, damit Investitionen vermieden werden könnten. «Wir verzichten auch darauf, die Gebäudehülle zu streichen», fuhr Riedo fort – um aufzuzeigen, dass wirklich nur das Allernötigste saniert werde.

Mehr Sicherheit für Schüler

Was die Umgebung betreffe, so werde ein neuer breiter Hauptzugang zum Schulhausareal erstellt, sagte Riedo. «Dadurch werden die Fusswege der Schüler von den Fahrwegen der Schulbusse getrennt, was die Sicherheit der Schüler erhöht», sagte er. Entfernt würden der Velostand, die instabile Treppe und die Weitsprung- und Kugelstossanlage. Dafür werde die Treppe unter dem Pausenplatz breiter und sicherer. Zudem würden die alten Spielgeräte ersetzt.

Breite Diskussion

Trotz der ausführlichen Vorstellung des Projekts gab es viele Fragen und Anregungen aus der Versammlungsmitte, aber auch unterstützende Worte für die Sanierung, etwa von den Volleyballerinnen. Bemängelt wurde, dass die Spielhalle nun nicht mehr den Normen des Kantons für die Turnstunden entspricht. Kritisiert wurde auch, dass nach der geplanten Nutzungsdauer von rund 15 Jahren doch ein Neubau notwendig wird. Laut Bruno Riedo wird der Gemeinderat vorerst die Entwicklung der Gemeinde abwarten, um das genaue Bedürfnis abzuklären. Er versprach weiter, die Anliegen der Bürger aufzunehmen und wenn möglich auszuführen. Er war auch mit einem Vorschlag der Finanzkommission einverstanden, an der Gemeindeversammlung vom Dezember die Kosten gemäss den Offerten aufzuzeigen.

Guter Rechnungsabschluss

Zuvor konnte Ammann und Finanzchef Hans Jörg Liechti eine Jahresrechnung 2016 präsentieren, die mit einem Ertragsüberschuss von rund 789 000 Franken schliesst. Zudem wurden freie Abschreibungen von 137 000 Franken und Rückstellungen für die Altlastsanierung der Schiessstände von 180 000 Franken vorgenommen. «Die Laufende Rechnung 2016 ist somit um rund eine Million Franken besser ausgefallen als budgetiert», bemerkte Liechti. Er führte dies insbesondere auf die Mehreinnahmen bei den Steuern der natürlichen Personen zurück. «Aber auch die Einnahmen aus den Kapitalabfindungen fielen um 325 000 Franken besser aus als veranschlagt, und dies vor allem aufgrund eines einzigen Bürgers», kommentierte er den Abschluss weiter. «Wir haben eine Million investiert und konnten die Schulden dennoch um eine halbe Million abbauen», freute er sich über das gute Ergebnis. Dadurch wurde die Pro-Kopf-Verschuldung netto von 2839 auf 2608 Franken reduziert. Und das Eigenkapital stieg auf fast 1,4 Millionen Franken an. Einstimmig und diskussionslos wurde die Rechnung 2016 genehmigt.

Vandalenakte

Ammann ruft auf zu mehr Respekt und Zivilcourage

Nachts halten sich vermehrt Personen auf dem Schulhausareal auf, belästigen dabei die Nachbarn mit Lärm und richten durch Sprayereien Sachbeschädigungen an. «Wir haben Strafanzeige gegen unbekannt eingereicht», sagte Ammann Hans Jörg Liechti. Er rief die Bürger nicht nur zu mehr Respekt, sondern auch zu mehr Zivilcourage auf. «Gugget häre», lautet sein Motto. Liechti ermunterte die Einwohner, nicht einfach wegzusehen: «Sprecht Personen direkt an und drückt euer Missfallen aus.» Er regte sich auch darüber auf, dass Autofahrer Parkplätze für Behinderte ungeniert besetzen.

Gemeinderat Jean-Pierre Boil­lat informierte über die Folgen des Brandes des Kugelfanges beim Schiessstand Chrache. Es sei ein Sachschaden von 20 000 Franken entstanden. Gegenwärtig werde abgeklärt, wie es weitergehen solle. So werde vorerst der Sanierungsbedarf des Kugelfanges untersucht, damit Grundlagen für weitere Entscheide wie etwa bezüglich künstlicher Kugelfänge getroffen werden könnten.

az

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