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Die Angestellten der Verwaltung wollen nicht in den Kantonalverband eintreten

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Autor: Pascale Hofmeier

Giffers Die Vereinigung der Gemeindeangestellten der Gemeinden des Sensebezirks (VVGS) wird dem Kantonalverband der Gemeindeschreiber und -kassierer nicht beitreten. Dies haben die Mitglieder der Vereinigung an ihrer jährlichen Tagung gestern im Institut Guglera einstimmig beschlossen.

Offenere Strukturen

«Wir haben heute gut funktionierende Strukturen. Ein Beitritt würde diese Strukturen zersetzen», sagte Vereinspräsident Helmut Corpataux. Er betonte, der Grund seien weder sprachliche noch kulturelle Differenzen. Dem Kantonalverband gehören ausschliesslich Gemeinden aus dem frankophonen Kantonsteil an. Während der Kantonalverband lediglich Gemeindeschreiber und -kassierer aufnimmt, steht der VVGS allen Verwaltungsangestellten offen, ob Bauverwalter oder Sozialarbeiterin. «Würden wir dem Kantonalverband beitreten, entstünde eine Parallelstruktur. Und Mitglieder auszuschliessen kommt für uns nicht in Frage», sagte Corpataux. Eine Öffnung für alle Verwaltungsangestellten lehnte der Kantonalverband seinerseits ab. Geprüft wurde die Mitgliedschaft, weil der Kantonalverband angefragt hatte.

Bereits im Jahr 2000 wurden erste Gespräche über einen Beitritt geführt. «Der Kontakt verlor sich über die Jahre.»

Nationale Zusammenarbeit

Die Vereinigungen der Verwaltungsangestellten haben zum Ziel, den Erfahrungsaustausch sowie die Aus- und Weiterbildung des Verwaltungspersonals zu fördern. Zusätzlich vertreten sie ihre Anliegen gemeinsam gegenüber dem Kanton. Dazu arbeitet der VVGS nach Aussage von Corpataux eng mit der Vereinigung der Verwaltungsangestellten der Gemeinden des Seebezirks und der Fachhochschule Freiburg zusammen. Der Verein im Seebezirk hat bereits beschlossen, dass er dem Kantonalverband nicht beitreten wird. «Das ist für uns auch ein Grund, warum wir ebenfalls nicht beitreten wollen», sagt Corpataux. Der Zusammenhalt mit dem Seebezrik sei sehr stark. Ein weiteres Problem stelle sich darin, dass beim Kantonalverband die Weiterbildungen auf Französisch abgehalten würden. Für einen Beitritt sprächen nur wenige Argumente, sagte Corpataux. Zum Beispiel, dass ein einheitlicher Auftritt gegenüber den Behörden möglich wäre.

Alleine bleiben will der VVGS aber nicht. Er prüft nun einen Beitritt zum Zentralverband Öffentliches Personal Schweiz. Von einem Beitritt zu einem Verband auf nationaler Ebene verspricht sich der VVGS mehr Möglichkeiten für den Erfahrungsaustausch, die professionelle Hilfe und die Vertretung der eigenen Interessen.

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