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Die Arbeiten laufen wie auf Schienen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Wer vom Freiburger Stadtzentrum her in Richtung St. Leonhard fährt, kann nicht mehr übersehen, dass auf dem Eisenbahndamm eine neue Haltestelle entsteht. Die meisten der vorfabrizierten Teile sind bereits eingesetzt; sie geben «Fribourg/Freiburg Poya» die Gestalt.

Wie die SBB auf Anfrage schreiben, sollen die vorgefertigten Teile bis am 1. August vollständig montiert sein. Der Spatenstich für die Arbeiten fand im April statt (die FN berichteten). Gemäss SBB werden die Arbeiten für den Zugang zur Haltestelle noch bis Oktober dauern. Ab übernächster Woche werden Arbeiter die Fassaden und Geländer aufbauen. Im September folgen anschliessend die Belagsarbeiten. Die gesamten Rohbauarbeiten sollen im Oktober beendet sein.

Regen hatte keinen Einfluss

Gemäss SBB hatten die starken Regenfälle der vergangenen Wochen keinen Einfluss auf den Zeitplan. «Die besonders wetteranfälligen Arbeiten waren bereits vorher beendet», heisst es.

An der Baustelle gibt es aber andere Schwierigkeiten zu bewältigen: Es sei nicht einfach, die Arbeiten mit anderen Baustellen zu koordinieren, insbesondere mit der Poya-Baustelle. Auch die Koordination der verschiedenen Firmen sei–wie bei jeder Baustelle–nicht immer einfach. Und: Der Bau der neuen Haltestelle darf den Zugverkehr nicht beeinträchtigen. Dies stelle eine grosse Herausforderung dar.

Läuft aber weiterhin alles nach Plan, kann die Haltestelle wie vorgesehen mit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember ihren Betrieb aufnehmen.

Treppen und Aufzüge

Die Haltestelle wird ein Tor zu den Sportanlagen im St.-Leonhard-Quartier: Eishockeyfans, Fussballer und Basketballspieler können ab Dezember direkt zu ihren Sportstätten gelangen.Der Unterstand für wartende Zugpassagiere wird aus Glas sein. Vom Perronende auf der Seite des Friedhofes werden Passagiere den Höhenunterschied von acht Metern mittels Treppe überwinden, auf Freiburger Seite wird eine kürzere Treppe zur Murtenstrasse führen. Auch wird es zwei Aufzüge geben, die von der Murtenstrasse direkt auf die Perrons führen.

Zahlen und Fakten

SBB, Kanton, Agglo teilen sich die Kosten

Die neue Haltestelle «Fribourg/Freiburg Poya» kostet 12,8 Millionen Franken. Die SBB und der Kanton Freiburg übernehmen je 35 Prozent der Kosten, der Agglomeration Freiburg bleiben 30 Prozent. Eigentlich sollte die Haltestelle schon 2012 gebaut werden, wegen Verzögerungen bei der Poya-Baustelle wurde dies verschoben. Damals war noch von Kosten in der Höhe von zehn Millionen die Rede. Ab Dezember werden nun täglich 70 Züge im St. Leonhard halten. Die Fahrt vom Bahnhof Freiburg zur Haltestelle wird zwei Minuten dauern.mir

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