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Die Arbeitslosenquote ist leicht angestiegen

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Die Arbeitslosenquote ist leicht angestiegen

Der Kanton Freiburg verzeichnet 2,9 Prozent Arbeitslosigkeit

Im Kanton Freiburg waren im vergangenen Monat 3726 Personen arbeitslos. Dies entspricht 2,9 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung. Im Vergleich zum Juni ist die Quote um 0,1 Prozentpunkte gestiegen.

Im Juli 2005 hat die Arbeitslosigkeit im Kanton Freiburg leicht zugenommen: Gegenüber dem Juni ist die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 2,9 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat sind 106 Personen mehr arbeitslos gemeldet. Die Zahl der Arbeitslosen beträgt somit 3726 Personen.

Im Seebezirk unverändert,
im Sensebezirk zunehmend

Die meisten Bezirke verzeichnen eine steigende Zahl der Arbeitslosen unter Ausnahme des Seebezirks (unveränderte Quote von 2,2 Prozent), des Vivisbachbezirks und des Broyebezirks (Rückgang um 0,1 Prozentpunkte).

Auch die Zahl der stellensuchenden Personen nahm zu (+20 Personen) und beträgt 6240 Personen. Die Quote bleibt jedoch unverändert bei 4,9 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung. Die Arbeitslosenquote erlaubt einen Vergleich zwischen den Kantonen, da sie in der ganzen Schweiz gleich berechnet wird. Ein zuverlässigeres Bild der Arbeitsmarktlage im Kanton gibt aber die Quote der Stellensuchenden, denn sie umfasst die Arbeitslosen sowie die Personen, die in einem Zwischenverdienst tätig sind oder an einer aktiven Massnahme (vorübergehende Beschäftigung, Weiterbildungskurs oder Umschulung) teilnehmen.

Stärkste Zunahme bei den
20- bis 29-Jährigen

Die ungünstige Entwicklung der Arbeitslosenquote ist auf den Zustrom von frisch Diplomierten auf dem Arbeitsmarkt zurückzuführen. Denn gerade die Altersklasse der 20- bis 29-Jährigen verzeichnete die stärkste Zunahme der Arbeitslosenzahl (+36 Personen), gefolgt von den 30- bis 39-Jährigen (+15 Personen) und den über 60-Jährigen (+13 Personen). Die Studie «Chômage et âge», die kürzlich vom Westschweizer und Tessiner Beobachtungsorgan des Arbeitsmarkts (Orte) veröffentlicht wurde, behandelt im Detail das Phänomen der Jugendarbeitslosigkeit. Darin wurde insbesondere festgestellt, dass die Jugendarbeitslosigkeit in der Westschweiz höher liegt als in der Deutschschweiz.

Eingliederungsmassnahmen
für junge Stellensuchende

Der Kanton Freiburg stellt jedoch eine Ausnahme im kantonalen Vergleich dar: Während in der Westschweiz die Dauer der Jugendarbeitslosigkeit bei durchschnittlich 219 Tagen liegt, beträgt sie im Kanton Freiburg nur 201 Tage. Damit steht Freiburg nach dem Kanton Wallis an zweiter Stelle. Dieses gute Ergebnis ist vor allem den Eingliederungsmassnahmen (Motivationssemester, Berufspraktika, Ausbildungspraktika usw.) zu verdanken, die gut auf die Bedürfnisse junger Stellensuchender zugeschnitten sind.

Frauen sind von dieser Zunahme ebenfalls stärker betroffen (+59 Personen) und profitieren weniger von der saisonalen Besserung der Lage im Bausektor, in dem hauptsächlich männliche Arbeitskräfte angestellt werden. Die Tatsache, dass in der Zeit um Ende Juni eine grössere Zahl von befristeten Arbeitsverträgen ablaufen und während der Periode der Betriebsferien weniger Anstellungen getätigt werden, ist für den Anstieg der Arbeitslosigkeit im Laufe des Sommers mitverantwortlich.

6800 Gespräche, 1362 Stellen

Im Juli führten die Personalberaterinnen und -berater knapp 6800 Gespräche mit Stellensuchenden, um eine berufliche Bilanz zu ziehen und ihnen eine Stelle oder eine Massnahme anzubieten, die ihre beruflichen Qualifikationen verbessert. Im Juli boten die Personalberaterinnen und -berater 1362 Stellen an und 521 Personen haben sich mit einem Arbeitsvertrag in der Hand von der Arbeitslosenversicherung abgemeldet. In den RAV waren 297 offene Stellen gemeldet, das sind 79 weniger als im Vormonat. FN/Comm.

Die Studie von Orte kann auf der Website www.observatoire-orte.ch eingesehen werden.

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