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Die Arbeitsniederlegung wird wohl in Deutschfreiburg kaum sichtbar sein

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Im Unterrichtswesen, in der kantonalen Verwaltung, an der Universität und den Fachhochschulen, bei der Sozialversicherungsanstalt, am Freiburger Spital, beim Amt für Strassenverkehr und Schifffahrt: Dort und an zahlreichen anderen Orten werden am kommenden Dienstag zwischen 9 und 10  Uhr zahlreiche Angestellte ihre Arbeit niederlegen. Sie folgen damit dem Aufruf der Föderation der Staatsangestellten (Fede) und des Verbands des Personals öffentlicher Dienste (VPOD). «Mehrere Tausend Angestellte werden so ihre zukünftige Rente und den Service public verteidigen», prophezeite VPOD-Regionalsekretär Gaétan Zurkinden gestern an einer Medienkonferenz. Fede-Co-Präsident Gaétan Emonet sagte, 52 Schulen hätten T-Shirts und Aufkleber bestellt, um mitzumachen.

Weniger Nachhall dürfte der Aufruf zur Arbeitsniederlegung in Deutschfreiburg haben. Jacqueline Häfliger, Präsidentin der Lehrerinnen und Lehrer Deutschfreiburg, betonte, dass die Erziehungsdirek­tion für Deutschfreiburger Lehrpersonen stärkere Sanktionen angedroht habe als im französischsprachigen Teil. In den französischsprachigen Schulen müssten die Kinder während der Arbeitsniederlegung einfach beaufsichtigt sein, in Deutschfreiburg habe aber personalrechtliche Sanktionen zu befürchten, wer nicht unterrichtet. Sie erwähnt einen Brief des Amts für den deutschsprachigen obligatorischen Unterricht an die Deutschfreiburger Schulen, der den FN vorliegt. Dort heisst es: «Die Schulleiterin, der Schulleiter, die Schuldirektorin und der Schuldirektor erfasst die Namen der Lehrpersonen, welche die Aufsichts- und und Unterrichtspflicht ihrer Schülerinnen und Schüler verletzen, und meldet diese per Liste beim Amt für deutschsprachigen obligatorischen Unterricht.»

Gemäss Zurkinden haben der Staatsrat, die einzelnen Direktionen und die HFR-Direktion einzeln Druck auf die Angestellten gemacht: «Das Personal wird sich davon nicht beeindrucken lassen.» VPOD-Sekretärin Catherine Friedli erwartet aber, dass auch beim Spital Tafers die Arbeitsniederlegung weniger stark befolgt wird als am Kantonsspital und in Riaz.

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