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Die Autobahnraststätte und der Kirchgang

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Wort zum Sonntag

Unterwegs Richtung Süden, Autobahn A3, Zürich, Chur, San Bernardino. Es hat viel Verkehr. Kein Wunder: Gestern war Ferienbeginn. Über weite Strecken reiht sich Wagen an Wagen, auch Schwerverkehr natürlich und Baustellen. Abbremsen, Gas geben, stehen. Das Fahren ist anstrengend und macht müde. Dann ein Schild: Noch 1000 Meter bis zur nächsten Raststätte. Eine Pause ist höchst willkommen!

Die Raststätte ist ein Selbstbedienungsrestaurant und gut besucht. An den Theken und an der Kasse gilt es anzustehen. Wer ansteht und wartet, kann beobachten. Und wer an jenem Tag beobachtete, dem fiel auf, dass man es in dieser Raststätte mit ausgesprochen freundlichem Personal zu tun hatte. Egal ob Mittagsmenü oder nur ein Kaffee, jedem Gast galt ein Gruss mit Augenkontakt. Die Bestellung wurde aufmerksam entgegengenommen und das Gewünschte mit einem freundlichen Wort abgegeben. Kurz und gut: Ich fühlte mich willkommen und gut aufgehoben. Das vortreffliche Essen und die angenehme Gesellschaft meiner Mitreisenden taten ein Übriges. Gestärkt ging es weiter, dem Süden entgegen.

Die Autobahnraststätte: Ein Ort irgendwo zwischen Aufbruch und Ankunft, ein Ort, um auszuruhen und um sich für Kommendes zu stärken. Aufbruch, Ankunft, sich stärken–Begriffe, wie sie auch in der religiösen Sprache verwendet werden.

Szenenwechsel: Gehen Sie am kommenden Sonntag zur Kirche? Falls ja, dann vielleicht auch, um zwischen Aufbruch und Ankunft etwas auszuruhen und sich gestärkt wieder auf den Weg zu machen? Gut so, denn Besseres könnte ein Kirchgang nicht bieten.

Wie schön deshalb, wenn man auf freundliches Personal trifft. Auf einen Pfarrer oder eine Pfarrerin, deren Aufmerksamkeit den Gästen gilt, der oder die den Bedürfnissen gerecht werden kann und gute Worte findet. Personal eben, das den grossen Gastgeber bestmöglichst vertritt. Nahrung für Geist und Seele und die gute Gemeinschaft sollten dann ein Übriges tun, damit man sich wieder gestärkt auf den Weg machen kann.

Die Autobahnraststätte und der Kirchgang: Anhalten, um besser weiterzugehen. Noch 1000 Meter bis zur nächsten Raststätte, noch zwei Tage bis zum Sonntagsgottesdienst. Unterbrechen Sie Ihre Fahrt. Es könnte sich lohnen.

 

 Urs Zimmermannist Pfarrer in Bad Zurzach, priesterlicher Mitarbeiter im Pfarreienverband Zurzach-Studenland und betreut die Wallfahrt zur Heiligen Verena.

«Wie schön, wenn man auf einen Pfarrer trifft, dessen Aufmerksamkeit den Gästen gilt und der den grossen Gastgeber bestmöglichst vertritt.»

 

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