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Die Basisstufe in Murten ist gefragt

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Der Schulkreis Murten und Umgebung kann auf eine 14-jährige Erfahrung mit der Basisstufe (siehe Kasten) zurückschauen. Seit dem Schuljahr 2006/07 führt der Schulkreis eine deutschsprachige Projektklasse als Basisstufe. Seit dem Schuljahr 2017/18 gibt es am Standort Galmiz eine zweite Basisstufe. Die Erfahrungen mit dem Schulmodell sind laut der Schulleitung und dem Murtner Gemeinderat durchwegs positiv. Deshalb verfolgt der Schulkreis Murten das Ziel, die Basisstufe auf deutschsprachiger Seite auszubauen und sie in der französischsprachige Abteilung einzuführen. Als Grundlage dazu dienen nun Resultate einer Umfrage bei Eltern und Lehrpersonen.

Zustimmung von 68 Prozent

Bereits die grosse Anzahl Anmeldungen für die Basisstufe machen deutlich, dass sich der Murtner Schulkreis einen Ausbau überlegen muss: Jährlich gehen rund fünf Mal mehr Anmeldungen ein als Kinder aufgenommen werden können. Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen dies: Die Frage an Eltern beider Sprachgruppen, ob sie bei einer Wahlmöglichkeit ihr Kind in eine Basisstufe schicken würden, beantworteten die Familien zu 45 Prozent mit «Ja» und zu 23 Prozent mit «eher Ja». Das entspricht einem Anteil von 68 Prozent. Demgegenüber setzten 14 Prozent der Eltern ein Kreuz bei «Nein» oder «eher Nein» auf der fünfstufigen Skala.

Der Schulkreis hatte 270 Familien angeschrieben, die Rücklaufquote entspricht rund 30 Prozent, wie einem Grundlagenpapier der Gemeinde Murten zu entnehmen ist, das die FN vom Schulpräsidenten und Gemeinderat Alexander Schroeter erhalten haben.

An der letzten Sitzung des Generalrats Murten Anfang Oktober kam die Frage auf den Tisch, wie es um den Ausbau der Basisstufe steht. An der nächsten Sitzung des Generalrats Anfang Dezember wird Alexander Schroeter über den Stand der Dinge informieren.

Motivation für einen Ausbau

Klar ist bereits, dass der Ausbau durch die Pandemie verzögert wird. Die Ergebnisse der Umfrage lagen zu Beginn dieses Jahres vor, mussten aber zurückgestellt werden. Der Kanton werde das Dossier dieser Tage erhalten und überprüfen, sagte Alexander Schroeter gestern den FN. Der Schulpräsident zeigte sich erfreut über das Interesse von Familien an der Basisstufe: «Bei den Eltern ist ein grosser Wille da, ihre Kinder in die Basisstufe zu schicken.»

Auch die Lehrpersonen stehen grossmehrheitlich hinter dem Modell, wie die Umfrage zeigt: Die Frage, wie sie der Basisstufe grundsätzlich gegenüberstehen, beantworteten 54 Prozent mit «positiv» und 29 Prozent mit «eher positiv». 81 Prozent der Lehrpersonen können sich zudem vorstellen, in einer Basisstufe zu unterrichten. Die Schulleitung hatte die Fragebögen an 45 Lehrpersonen geschickt, 26 ausgefüllte Papiere kamen zurück.

«Die positiven Erfahrungen und die Umfrage-Ergebnisse motivieren die Schulleitung und den Schulvorstand, dieses Schulmodell weiter auszubauen», ist im Fazit des Grundlagenpapiers zu lesen.

Zahlen und Fakten

24 Kinder zwischen vier und acht Jahren

In einer Basisstufenklasse besuchen jeweils rund 24 Kinder zwischen vier und acht Jahren gemeinsam eine Klasse. Das Modell vereint die Stufen 1H bis 4H. Dies entspricht dem Kindergarten sowie den ersten zwei Jahren Primarschule. Rund sechs Kinder verlassen die Basisstufe jedes Jahr, ein Kern von rund 18 Kindern bleibt jeweils bestehen. Für die Basis-stufe gelten Blockzeiten. Zwei bis drei Lehrpersonen tragen die Verantwortung für eine Klasse und teilen sich rund 150 Stellenprozente. Beim konventionellen Unterricht sind es 100 Prozent, wobei dort noch Stellenprozente für das Technische Gestalten, Deutsch als Zweitsprache und heilpädagogischen Unterricht hinzukommen. Unter dem Strich beträgt die Differenz rund 30 Prozent. Die höheren Lohnkosten werden laut dem Grundlagenpapier der Gemeinde Murten aber durch die geringere Anzahl Klassen abgefedert. Im Sensebezirk gibt es ebenfalls eine Basisstufe: Brünisried hat das Modell im Sommer 2018 eingeführt. Damit kann der Schulkreis Plaffeien-Brünisried-Plasselb den Schulstandort in Brünisried erhalten.

emu

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