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Die Bauwirtschaft stützt die Konjunktur

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Autor: walter buchs

Die Freiburger Bauunternehmer haben das Jahr 2009 mit einem Arbeitsvorrat im Wert von gut 355 Millionen Franken in den Auftragsbüchern begonnen (siehe Tabelle). Dabei ist allerdings zu bemerken, dass die Auftragsbestände vor einem Jahr einen Rekordstand erreicht hatten. Der Arbeitsvorrat zu Beginn dieses Jahres war jedenfalls besser als Anfang 2006 oder 2007.

Tiefbau bleibt bei Kräften

Eine detailliertere Analyse der in der letzten Ausgabe der Zeitschrift «Schweizer Bauwirtschaft» erschienenen Erhebung zeigt, dass im Kanton Freiburg der Arbeitsvorrat besonders im privaten Bau, in abgeschwächter Form aber auch bei Aufträgen des öffentlichen Sektors rückläufig ist.

In den Westschweizer Kantonen stagniert der private Bau auf hohem Niveau. Die öffentlichen Aufträge, die hauptsächlich den Tiefbau betreffen, nehmen markant zu. Dies dürfte sich dank der Impulsprogramme in der zweiten Jahreshälfte noch verbessern. Aufgrund der Konjunkturumfrage geht der Schweizer Baumeisterverband daher davon aus, dass sich «die Baukonjunktur im laufenden und im zweiten Quartal 2009 insgesamt noch nicht spürbar eintrüben wird.»

Mehr bewilligte und begonnene Bauten

Diese Einschätzung ist auch aus den vor zehn Tagen von der kantonalen Bauwirtschaftskonferenz veröffentlichten Kennzahlen herauszulesen. Der Umsatz der bis Ende des dritten Quartals 2008 im Kanton begonnenen Bauten ist nämlich im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2006 und 2007 weiter angestiegen.

Das Gleiche gilt für die Baubewilligungen. Diese haben im Kanton Freiburg 2008 leicht auf 2993 zugenommen. Werden diese alle ausgeführt, werden sie ein Bauvolumen von 1674 Mio. Fr. auslösen. «Dieser Umsatz ist um 1,7 Prozent gestiegen und stellt seit Bestehen der Erhebung einen neuen Rekord dar», heisst es im Freiburger Konjunkturspiegel 2009/1.

Besonders gut gehe es dabei dem Hochbau. Es seien für 2553 Neuwohnungen Baugesuche eingereicht worden, gut ein Fünftel mehr als im Jahr 2007. Dieses Faktum relativiert den eingangs erwähnten rückläufigen Arbeitsvorrat im privaten Bau. Offen bleibt allerdings, ob die geplanten Bauten angesichts der Wirtschaftslage auch realisiert werden.

Auftragslage stabil

Aussagekräftig für die Entwicklung in den kommenden Monaten ist die Arbeitsreserve bei den Bauplanern. Wie aus der von der kantonalen Bauwirtschaft veröffentlichten SIA-Umfrage hervorgeht, hatten die Freiburger Bauplaner im vergangenen Herbst einen Arbeitsvorrat für 8,8 Monate. Dies entspricht ziemlich genau dem Stand auf Landesebene, der seit Anfang 2007 ziemlich stabil ist.

Dabei fällt auf, dass die Freiburger Architekten im Oktober 2008 eine bedeutend bessere Arbeitsauslastung meldeten als die Ingenieure (11,3 gegen 6,2 Monate). Auf Schweizer Ebene ist dieser Unterschied bedeutend kleiner, aber ebenfalls mit einem leichten Vorteil für die Architekten. Diese beurteilen die Aussichten denn auch günstiger als die Ingenieure.

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