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Die BDP Freiburg wird Ende April gegründet

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Autor: Pascale Hofmeier

Freiburg Die BDP kommt in den Kanton Freiburg. Am 28. April wird die Sektion in Anwesenheit von Eveline Widmer-Schlumpf gegründet. Auch die neu gewählte Berner Regierungsrätin Beatrice Simon wird an der Gründung teilnehmen. Wo die Versammlung stattfindet, wird nächste Woche bekannt gegeben.

Die 13. Kantonalpartei

Mit der Freiburger Sektion habe die Partei ihr Ziel erreicht, bis zu den Wahlen 2011 in «mindestens der Hälfte der Kantone» vertreten zu sein, teilte die BDP Schweiz gestern mit. Die BDP Kanton Freiburg wird die 13. kantonale und eine weitere zweisprachige Sektion der noch jungen Partei.

«Für eine Partei mit nationaler Ausstrahlung ist es wichtig, auch in der französischsprachigen Schweiz vertreten zu sein», sagt BDP-Ständerat Werner Luginbühl. Die Gründung der Freiburger Sektion sei insofern besonders erfreulich, als dass die Sprachgrenze überschritten werde. Auch in den Kantonen Genf und Waadt sind Gespräche für Parteigründungen im Gange. Bisher hat die BDP Schweiz rund 6000 Mitglieder.

Präsidium mit Neulingen

Seit Oktober 2009 hat ein sechsköpfiges Komitee um Pascal Pache und Sergio Zanetti die Gründung vorbereitet. Als Präsident stellt sich Pascal Pache aus Estavayer-le-Lac zur Wahl. Der 44-Jährige ist politisch ein wenig beschriebenes Blatt. Er war zwei Jahre lang im Gemeinderat von Bière (VD). Er zog vor 15 Jahren aus dem Kanton Waadt in den Kanton Freiburg. Beruflich ist er in Genf für Dasnair im Bereich Business Aviation tätig. Das frühere FDP-Mitglied trat aus der Partei aus, als diese mit den Liberalen zusammenspannte. «Die BDP ist die erste Partei, mit der ich mich wirklich identifizieren kann», sagt Pache.

Designierter Vize-Präsident ist Sergio Zanetti aus Wünnewil-Flamatt. Er ist Mitglied der BDP Schweiz seit deren Gründung im November 2008. Die Kandidatur ist das erste politische Engagement des 44-jährigen Verkehrsexperten. Zanetti ist überzeugt, dass die Partei unter anderem mit «sachlicher und lösungsorientierter Politik» einen «respektablen» Anteil bei den nächsten Wahlen im Jahr 2011 gewinnen wird.

Hoffen auf 50 Mitglieder

Bisher haben sich rund 30 Personen für eine Mitgliedschaft interessiert. Pache hält es für möglich, dass es bis zur Gründung 40 bis 50 sein werden. «Es haben sich Personen aus verschiedenen Parteien gemeldet», sagt Pache; aus der SVP und der FDP, aber auch solche, die sich bis anhin nicht politisch engagiert hätten. «Die Ausgangslage ist nicht vergleichbar mit den Deutschschweizer Kantonen.»

Im Kanton Freiburg beginnt die BDP wie in den meisten Kantonen praktisch bei null. Eine Spaltung der SVP, wie sie beispielsweise in den Kantonen Bern, Glarus oder Graubünden der Fall war, ist hier nicht auszumachen.

Bürgerliche ohne Sorgen

Die Erweiterung des bürgerlichen Parteienspektrums bereitet weder FDP, CVP noch SVP Sorgen. «Für uns ist die BDP keine Konkurrenz. Wir haben eine andere Linie », sagt SVP-Präsidentin Gilberte Demont. Ihre Partei stehe weiter rechts. Hinzu komme, dass sie bisher von niemandem gehört habe, dass er oder sie einen Parteiwechsel beabsichtige.

Auch die FDP nimmt die neue Partei bisher relativ gelassen, obwohl ein Blick in den Kanton Bern zeigt, dass sie bei den Wahlen die meisten Stimmen an die BDP verloren hat. «Die Partei wird es nicht leicht haben, ein eigenes Profil zu entwickeln», sagt FDP-Vizepräsident Markus Ith. Und: «Sie wird nicht nur uns, sondern auch die CVP Stimmen kosten.»

«In der Mitte wird es langsam eng», sagt CVP-Präsident Emanuel Waeber. Er gehe davon aus, dass die BDP vor allem bei der FDP und bei der SVP auf Stimmenfang gehen werde: «Schlussendlich braucht die Partei profilierte Köpfe. Davon wird ihr Erfolg abhängen.»

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