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Die Bevölkerung unterstützt die Bahnen

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Die Verantwortlichen der Bergbahnen Charmey können vorläufig aufatmen: Die Gemeindeversammlung Val-de-Charmey hat am Montagabend die öffentlichen Gelder gesprochen, welche die Bahnen benötigen, um den Betrieb bis Ende 2017 fortzuführen (siehe FN vom Samstag). Wie die Gemeinde den FN auf Anfrage mitteilt, haben die 126 an der Gemeindeversammlung Anwesenden den Voranschlag 2017 einstimmig genehmigt. Das Budget beinhaltet 700 000 Franken für den Betrieb der Bergbahnen.

Ohne diese Gelder hätten die Bahnen die eben erst begonnene Wintersaison nicht zu Ende führen können. Die Anwesenden seien sich bewusst gewesen, dass es den Einsatz der Gemeinde brauche, um die Übergangsphase, in der sich die Bahnen derzeit befänden, zu sichern, heisst es.

Abgespecktes Projekt

Laut Mitteilung hat die Gemeindeversammlung mit 118 Stimmen bei 8 Enthaltungen einen Kredit von 260 000 Franken gesprochen für die Erneuerung der Konzession der Gondelbahn Rapido Sky. Dies aber mit einem Vorbehalt: Die Bahnen erhalten das Geld nur, wenn der Kanton bis im April ebenfalls eine finanzielle Unterstützung spricht.

Die Kosten für die nötigen Erneuerungsarbeiten, um die Konzession verlängern zu können, schätzt der aktuelle Verwaltungsrat auf insgesamt 1,2 Millionen Franken. Der im Juni zurückgetretene Verwaltungsrat hatte noch von Kosten von 2,1 Millionen Franken für die Konzessionserneuerung gesprochen. «Wir werden uns auf das absolut Notwendige beschränken», sagte Etienne Genoud, Gemeinderat und Verwaltungsrat der Bahnen, den FN. Dazu gehörten die Erneuerung des Elektromotors, Verbesserungen an den Kabinen und im Bereich des Brandschutzes sowie der Anschluss durch ein Glasfaserkabel. Der frühere Verwaltungsrat habe in seine Berechnungen die nötigen Arbeiten der nächsten zehn Jahre einbezogen.

Wechsel bringen neue Arbeit

Eine kantonale Unterstützung wäre über den Tourismusförderungsfonds denkbar, der Staatsrat hat bisher jedoch keine definitive Zusage gemacht. «Wir haben uns im Oktober mit einer Delegation des Staatsrates getroffen, aber nun können wir mit der Überzeugungsarbeit von vorne beginnen», sagt Genoud. Bei zwei der drei betroffenen Direktionen hat es nach den Wahlen Wechsel gegeben: Der Raumplanungsdirektion steht neu Jean-François Steiert (SP) vor und der Volkswirtschaftsdirektion neu Olivier Curty (CVP) (siehe auch FN von gestern). Zumindest der Finanzdirektor, Georges Godel (CVP), der den Entscheid auch beeinflussen wird, ist derselbe geblieben.

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt den Bahnen jedenfalls nicht: Spätestens im Juli 2017 müssen sie das Dossier zur Konzessionserneuerung beim Bund einreichen.

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