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«Die Bewährungsprobe steht noch bevor»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Imelda ruffieux

Alterswil Die Verwaltungsrechnung schliesst mit einer Million Franken vor Abschreibungen und einer Entnahme aus Reserven, wie Finanzchef Hanspeter Bellorini ausführte. Bei rund 6,27 Mio. Franken Aufwand und Ertrag wird ein Einnahmenüberschuss von 410 Franken ausgewiesen. «Diese Zahlen dürfen nicht falsch interpretiert werden. Sie beruhen auf der Situation 2007 in der Hochkonjunktur», hielt er fest und warnte auch gleich: «Die Bewährungsprobe steht noch bevor.»

Mehr Steuern

Das gute Ergebnis ist zum einen auf mehr Steuereinnahmen zurückzuführen: Trotz des neuen Steuerfusses von 70 Rappen (vorher 80) konnten 450 000 Franken Mehreinnahmen verbucht werden. Andererseits wurden 300 000 Franken weniger im Aufwand verbucht. Dies führt der Finanzchef darauf zurück, dass Alterswil mehr als erwartet von der neuen Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden profitieren kann.

Auch die gemeindeeigene Gebührenordnung habe es erlaubt, alle Ausgaben knapp ausgeglichen über Gebühren zu decken.

Gemeindeverbände kritisiert

Harte Worte fand Hanspeter Bellorini für das Finanzmanagement bei Gemeindeverbänden wie Spitex, Heim St. Martin und Sozialdienst: «Es fehlt an Disziplin und dem Willen, die Finanzen im Griff zu halten.» In Folge der unsicheren Zeiten wolle der Gemeinderat seine jetzige Strategie beibehalten: Keine Schulden machen, kein zusätzliches Personal einstellen und weiterhin mit schlanken Strukturen fahren.

«Die Soziallasten werden ansteigen und die Gemeindekasse stärker belasten», nahm der Finanzchef an. Er wolle vermeiden, dass steigende Kosten zu einer Steuererhöhung führen.

Im Übrigen stellte Hanspeter Bellorini fest, dass in Alterswil Aufbruchstimmung zu spüren sei: Das Interesse an der Gemeinde steige, ein neues Quartier sei im Entstehen, ein Wohn- und Geschäftshaus geplant sowie eine alternative Heizzentrale. Er sprach sich dafür aus, zu prüfen, ob man die Schulanlagen an diesen Wärmeverbund anschliessen solle, um Heizkosten zu sparen. «Gaddafi das Geld zu schicken, das ist vorbei», meinte er. Zugleich könne die Gemeinde ihre ökologische Verantwortung wahrnehmen.

Die Bürger genehmigten die Verwaltungs- und Investitionsrechnung 2008 diskussionslos. Letztes Jahr hat Alterswil 1,865 Mio. investiert. Gemäss Hanspeter Bellorini kann beim Projekt Ortsdurchfahrt der Kostenrahmen trotz Mehrkosten und Zusatzleistungen eingehalten werden.

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