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Die Bibel bleibt die Grundlage für das Christentum

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«Sollen wir die Bibel wirklich zur Seite legen»?, ist eine zentrale Frage in Herrn Jermanns Leserbrief, und er kritisiert damit das Wort zum Sonntag von Hans Ulrich Steymans vom 9. September 2012.

Steymans stellt aber in seinem Wort zum Sonntag für mich ganz deutlich klar, dass die Bibel auch weiterhin unser Wegbegleiter in allen Glaubensfragen war und in Zukunft auch sein wird. «Überlieferung steht als religiöse Quelle neben der Bibel», so Steymans in seinen Ausführungen. Er weist klar daraufhin, dass sich die Bibel im Laufe der Zeit durch äussere Einflüsse in ihren ursprünglichen Aussagen geändert hat. Weiterhin können Aussagen der Bibel ganz unterschiedlich interpretiert werden. «Richtet nicht, auf das ihr nicht gerichtet werdet», schreibt Matthäus. Eine Interpretation könnte sein, dass Menschen gar kein juristisches Urteil fällen dürfen. Im kirchlichen Sinne bedeutet die Aussage aber heute, dass «ungerechtes Schlechturteilen» gegenüber den Mitmenschen zu verurteilen ist. Es wird deutlich, dass es verschiedene Sichtweisen geben kann und wir als Menschen gefordert sind, in unserer Vernunft zu handeln. Die Vernunft, «Ratio», hat sich in über Jahrhunderte andauernden Zivilisationsprozessen durch äussere Einflüsse, Erfahrungen und Erkenntnisse geändert und hat in verschiedenen Gesellschaften und Kulturen ein Normenwerk geschaffen. Die Bibel stellt für das Christentum auch in Zukunft die Grundlage des Glaubens dar – so ist sie doch das überlieferte Wort Gottes, ohne das die christliche Religion und der Glaube undenkbar wären.

 Stefan Busch, La Roche

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