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Die Bilanzstruktur weiter verbessert

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Die Bilanzstruktur weiter verbessert

Bei der Freiburger Kantonalbank (FKB) folgt ein Rekordergebnis dem anderen

Im hart umkämpften Markt hat die FKB die Kundeneinlagen im Geschäftsjahr 2006 um über acht Prozent gesteigert. Sie bildeten die Grundlage zur Ausweitung des Kreditgeschäfts und damit zur Belebung der Freiburger Wirtschaft.

Autor: Von WALTER BUCHS

Zufriedene Gesichter am Donnnerstagmorgen am Hauptsitz der Freiburger Kantonalbank, als der Verwaltungsratspräsident Gilbert Monneron und der Präsident der Generaldirektion Albert Michel das Jahresergebnis 2006 vorstellten. Für den VR-Präsidenten bestätigt das 13. Rekordergebnis in Folge «die solide Position der FKB». Der Präsident der Generaldirektion zeigte sich namentlich darüber erfreut, dass die Kantonalbank ihre Aufgabe bei der Unterstützung der Freiburger Wirtschaft weiterhin voll wahrnehmen kann.

Neue Kunden gewonnen

Die Kundenausleihungen übersteigen nämlich zum ersten Male die Acht-Milliarden-Marke (siehe Tabelle). Gemäss Pressemitteilung ist diese Entwicklung hauptsächlich in der Volumenausweitung der Hypothekarforderungen begründet (+294 Mio. Fr. oder +4,6 %). Albert Michel ergänzte, dass im vergangenen Jahr Kredite in der Höhe von 1,4 Mrd. Fr. gewährt wurden, davon die Hälfte an neue Kunden. Drei Viertel sind Hypothekar- und ein Viertel Handelskredite.Auf der Passivseite fällt die signifikante Zunahme der Kundeneinlagen um 8,5 Prozent auf 6,5 Mrd. Fr. auf. Diese Entwicklung sei, wie die Verantwortlichen betonen, vor allem auf verschiedene Verkaufsaktivitäten zurückzuführen, während traditionelle Spar- und Anlageformen stagnieren.Beim Gesamtertrag wurde die Marke von 200 Mio. Fr. nur knapp verpasst. Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft macht dabei 149,7 Mio. Fr. aus. Hiezu ergänzte Albert Michel, dass die FKB im Gegensatz zu anderen Instituten den Hypozinssatz vorderhand nicht erhöhe. Auf der Ertragsseite hat die positive Börsenstimmung vor allem den Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft günstig beeinflusst. Diese Einnahmen stiegen um 8,8Prozent auf 36,5 Mio. Fr.

Aufwand weiter gesenkt

Wie bereits im Vorjahr wurde der Geschäftsaufwand auch 2006 gesenkt, nämlich um 2,6 Prozent auf 73,6 Mio. Fr. Der Personalaufwand blieb dabei stabil, während der Informatikaufwand um weitere 14,6 Prozent vermindert wurde (siehe auch Kasten).Nach einer Steigerung des Bruttogewinns, dem wohl verlässlichsten Wert zur Beurteilung eines Bankgeschäfts, um 15,8 Prozent im Jahr 2005 ist dieser im Berichtsjahr um 8,6 Prozent auf 125,2 Mio. Fr. angestiegen. Nach Abschreibungen von 17,2 Mio. Fr., Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verlusten sowie einer Zuweisung an die «Reserven für allgemeine Bankrisiken» verbleibt ein Netto-Jahresgewinn von 74,7 Mio. Fr. Davon sollen gemäss Antrag des Verwaltungsrates an den Grossen Rat 52 Mio. Fr. dem Reservefonds zugewiesen werden und 22,5 Mio. Fr. in die Staatskasse fliessen. Das sind 32 Prozent des Dotationskapitals.

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