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Die Brennnessel: Eine verkannte Pflanze

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Kaum eine Pflanze ist auf der Welt so verbreitet wie die Brennnessel. Sie wächst fast überall, selbst dort, wo sonst fast nichts wächst. Berühmt-berüchtigt ist sie wegen ihrer Brennhaare. Bei Berührung mit der Haut verursachen diese schmerzhafte Schwellungen.

Doch als Heilmittel hat die Brennnessel einiges zu bieten, wie Albin Hayoz, Drogist bei den Düdro-Drogerien in Düdingen, ausführt. «Es ist eine recht verkannte Pflanze. Man sagt von der Brennnessel, dass sie auf jedem Mist wächst und fähig ist, jeden Mist aus dem Körper zu bringen», sagt er. Blätter und Wurzeln enthalten wertvolle Inhaltsstoffe.

Junge Pflanze pflücken

Aus den Blättern lässt sich Tee zubereiten. «Dafür sollte man sie pflücken, wenn sie noch jung sind und am meisten Wirkstoffe enthalten», erklärt Albin Hayoz. «Wenn man die Blätter in ein Tuch wickelt und darin etwas bewegt, sind die Brennhärchen nicht mehr aktiv.» Die Brennnessel enthält Histamin, viel Vitamin C, Mineralsalze wie Kalium, Eisen, Magnesium und Silizium. Sie bringt den Stoffwechsel in Gang, das Kalium wirkt harntreibend und wird deshalb bei Rheuma und Gicht, aber auch bei Nieren- und Blasenproblemen eingesetzt. «Es spült diese Organe durch und hilft so, die Entzündungen zu bekämpfen.»

Nicht zu viel Tee

Die Blätter werden für den Tee entweder getrocknet und zerschnitten oder frisch mit Wasser aufgegossen. «Es empfiehlt sich, nicht zu viel von diesem Tee zu trinken», sagt Albin Hayoz. Man kann die getrockneten Blätter auch als Pulver in den Salat geben.

Aus der Wurzel der Brennnessel kann ein Mittel gewonnen werden, das bei gutartigen Prostatavergrösserungen hilft. Die Wurzel wird dafür gewaschen, getrocknet, zerkleinert und ebenfalls als Tee angesetzt. Der Fachmann empfiehlt: kalt ansetzen, aufkochen, eine Minute kochen und zehn Minuten ziehen lassen.

Auch zum Essen

In Kriegsjahren wurde die Brennnessel als Spinatersatz in der Küche verwendet. Und Feinschmecker schwören auf Brennnesselsalat. Dafür werden wiederum nur die jungen Pflanzen verwendet. Die Brennhaare verlieren ihre Wirkung, sobald sie mit Sauce in Berührung kommen.  

 im/Bild Aldo Ellena

Im Rahmen einer Sommerserie stellen die FN verschiedene Kräuter und ihre Heilwirkung vor.

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