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Die Bulls bändigen Martigny

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Die Bulls bändigen Martigny

Eishockey 1. Liga – 1:1-Ausgleich im Playoff-Halbfinal

Martigny ist der NLB-Kandidat. Martigny hatte die erste Partie. Martigny hat einen Goalie, der kaum Fehler begeht. Aber das nützte alles nichts. Düdingen kämpfte gestern und reüssierte. Knapp war es dennoch.

Von SACHA JACQUEROUD

Mehr Chancen, mehr Schüsse, aber auch zusehends mehr Scheitern vor dem Martigny-Hüter Florian Bruger prägte zu Beginn das Düdinger Spiel. Bruger hielt dicht und half mit, dass sich Martigny aufs Kontern konzentrieren konnte, bis schliesslich in der 13. Minute Michellod einen solchen Konter mit dem 0:1-Führungstreffer abschloss. Düdingen liess sich nicht irritieren und griff weiter an, was zu einem Pfostenschuss in der 16. Minute führte, am Resultat jedoch nichts änderte.

Prädikat Klasse in den zweiten 20 Minuten. Die Bulls fuhren fort, wie sie begonnen hatten: mit den Hörnern voran. Und wie in den letzen Spielen war es Thomas Fasel, der die Bulls erlöste und ausglich. Nun war in den Reihen von Martigny die Nervösität spürbar und es suchte vermehrt den Kampf, womit die Strafbank sich zu füllen begann. Dousse liess sich auf den Kampf ein und erhielt eine Strafe für einen Check von hinten. Im heillosen Durcheinander nach diesem Check behielt Iuliani die Nerven, fuhr auf Bulls-Hüter Buchs zu und versenkte den Puck in den Maschen. Die Führung von Martigny änderte abermals nichts am Spiel. Ein Schuss von Bürgy streifte die Latte. Und weiter gings. So lange, bis Markus Stock einen Rückpass mit einem Direktschuss abnahm und Brugger keine Chance liess. Der Ausgleichstreffer liess die Rollen noch besser verteilen. Martigny blieb im eigenen Drittel und liess Düdingen anrennen, um auf Konter zu lauern. In Unterzahl entwischte in einem solchen Konter Michellod, doch Buchs rettete sensationell.
Das Schlussdrittel stand dem Mitteldrittel in Nichts nach. Im Gegenteil. Es kam noch die Komponente Dramatik dazu. Die Bulls bestraften das defensive Verhalten der Düdinger, die auch die drei Powerplays am Anfang des Schlussdrittels nicht zu nutzen wussten. Celio indes blieb wie seine ganze Mannschaft konzentriert bei der Sache und reüssierte fünf Minuten vor Schluss. Damit war die Schlussphase lanciert und die Nerven lagen blank und nackt auf dem Eis. Buchs behielt seine Nerven jedoch im Hemd und parierte die Schlussversuche Martignys. Auch eine Strafe gegen Fasel eine Minute vor Schluss brachte Martigny nicht zurück ins Spiel und Düdingen sicherte sich den 3:2-Sieg und den Ausgleich im Playoff-Halbfinal gegen Martigny.

Düdingen – Martigny 3:2 (0:1, 2:1, 1:0)
Stand 1:1

Leimacker. 575 Zuschauer. SR: Boujon (Erard, Huguet). Tore: 13. Michellod (Denereaz, Vouillamoz) 0:1. 27. Fasel (Rappo, Dousse) 1:1. 33. Iuliani (Strafe Dousse) 1:2. 37. Stock (Schönenweid) 2:2. 55. Celio (Schär) 3:2. Strafen: 12×2 Min. und 1×10 Min. gegen Düdingen; 11×2 Minuten gegen Martigny.
HC Düdingen Bulls: Buchs; Stock, Rigolet; Jamusci, Serena; Ermacora, Morandi; Fasel, Dousse, Brechbühl; Thalmann, Celio, Schär; Brügger, Fontana, Bürgy; Zbinden, Schönenweid, Rappo.
HC Martigny: Brügger; Schaller, Deriaz; Julien Bonnet, Iuliani; M. Schwery; Schüpbach, Giove, Micheli; Denereaz, Michellod, Vouillamoz; Jerome Bonnet, Imsand, Stastny.
Bemerkungen: Düdingen ohne Vonlanthen (Beruf), Bucheli (Trainingsrückstand), Martigny ohne Gay-Corsier, Schwery (verletzt).

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