Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die Bulls ringen Leader Sion nieder

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der HC Sion hat die erste Phase der 1.-Liga-Meisterschaft eindrücklich dominiert und alle seine 22 Qualifikationsspiele gewonnen. Dass die ambitionierten Walliser früher oder später ihren Meister finden würden, war anzunehmen–entsprechend hielt sich vor Wochenfrist die Enttäuschung nach der ersten Saisonniederlage (2:3 gegen Morges) in Grenzen. Am Samstag musste der Aufstiegsaspirant jedoch erneut als Verlierer vom Eis; 2:3 musste er sich den Düdingen Bulls geschlagen geben.

In der Tabelle bleibt die Niederlage zwar ohne Auswirkungen, der HC Sion-Nendaz ist unabhängig von seinem Abschneiden in der Masterround nicht mehr vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen. Als Zeichen an die Konkurrenz ist der Sensler Erfolg in Hinblick auf die Playoffs von Bedeutung: Auch der grosse Dominator ist bezwingbar.

Drei Shorthander-Tore

Es war eine intensive und spannende Partie, die sich die beiden Mannschaften lieferten. Sind es im Eishockey oftmals die Powerplay-Situationen, die über Sieg oder Niederlage entscheiden, so waren es am Samstagabend die Unterzahlsituationen, die das Zünglein an der Waage spielten. Zweimal entwischte der schnelle Vincent Guex den Düdingern und brachte die Walliser mit einem Shorthander 1:0 (17.) und 2:1 (38.) in Führung. Dazwischen gelang Mathieu Dousse auf Pass des Elite-A-Juniors Jérémy Sturny der zwischenzeitliche Ausgleich.

Beide Mannschaften traten sehr energisch auf und brachten viele Emotionen ins Spiel. Sechs Minuten vor dem Ende brachte Jonas Braichet–mit fünfzehn Treffern der bisher erfolgreichste Torschütze der Bulls–die Gäste wieder heran.

Die ersten 20 Sekunden der Verlängerung konnte Düdingen in Überzahl spielen, doch obwohl sie das gegnerische Tor belagerten und aus allen Rohren schossen, fiel die Entscheidung nicht. Als dann der Schiedsrichter in der 63. Minute eine Strafe gegen Damian Roggo pfiff und damit bei Bulls-Trainer Martin Zwahlen für heftiges Kopfschütteln sorgte, hätte wohl niemand mehr auf die Sensler gewettet. 41 Sekunden der Strafe waren abgelaufen, als Joël Sassi im Boxplay richtig spekulierte, seinen Gegnern davonlief und den Puck eiskalt zum 3:2-Siegestreffer einschob.

Offensive Düdinger

Für die Düdinger war es im fünften Masterroundspiel bereits der fünfte Sieg. «Ich habe unser Spielsystem etwas verändert und mehr der Mannschaft angepasst», liefert Zwahlen die Erklärung für den aktuellen Höhenflug seiner Mannschaft. «Wir haben einige sehr gute und schnelle Schlittschuhläufer im Team. Dadurch, dass wir nun offensiver agieren, kommen ihre läuferischen Fähigkeiten mehr zum Tragen.»

 

 Sion-Nendaz – Düdingen 2.3 n. V. (1:0, 1:1, 0:1)

Centre sportif Anci, Sion. – 210 Zuschauer. – SR: Hug (Micheli, Stalder).Tore:17. Guex (Loeffel; Ausschluss Sammali!) 1:0. 26. Dousse (Sturny) 1:1. 38. Guex (Barbezat, Loeffel; Ausschluss Seydoux!) 2:1. 55. Braichet (Fontana) 2:2. 63. Sassi (Zwahlen; Ausschluss D. Roggo!) 2:3.Strafen:8-mal 2 Minuten für Sion, 7-mal 2 Minuten für Düdingen.

HC Sion-Nendaz 4 Vallées:Y. Wildhaber; Barbezat, Béring, Cheseaux, Dayer, Depraz, Guex, Gut, Kalbermatten, Locher, Loeffel, Maillard, Matewa, Missiliez, Oudelet, Rimann, Sammali, Seydoux, Vaucher, D. Wildhaber, Wyssen.

HC Düdingen Bulls:Guggisberg; Nussbaumer, Zwahlen; L. Hayoz, D. Roggo; Overney, Bertschy; M. Hayoz; Fontana, Sassi, Braichet; Dousse, Catillaz, Sturny; Spicher, Ayer, Progin; Perdrizat, K. Roggo, Schnyder; Brügger.

Bemerkungen:Düdingen ohne Abplanalp, Baeriswyl, Braaker und Waeny (alle verletzt).

Meistgelesen

Mehr zum Thema