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Die Bulls vergeben Drei-Tore-Führung

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Autor: stefan meuwly

Die Wichtigkeit der Partie gegen Villars, im Hinblick auf einen sicheren Playoff-Platz, war allen bewusst. Entsprechend schnell fanden die Bulls in die Partie und vermochten den Gegner sofort unter Druck zu setzen. Nachdem man eine 40-sekündige doppelte Überzahl ungenutzt verstreichen liess, war es schliesslich Philipp Fontana, der für den Führungstreffer besorgt war. Elegant umkurvte er seinen Gegenspieler und traf platziert in die hohe Ecke.

Die beiden Mannschaften vermochten die Pace der Anfangsminuten jedoch nicht lange aufrechtzuhalten. Das Spiel plätscherte lange Zeit dahin, bis Schafer, mit einem sehenswerten Ablenker, drei Sekunden vor Drittelsende das 2:0 markierte.

3:0 nach 26 Minuten

Als der 19-jährige La Spina in der 26. Minute das 3:0 markierte, schien die Entscheidung in dieser von vielen Strafen geprägten Partie bereits gefallen. La Spina, der soeben noch über sein Tor jubelte, fand sich kurze Zeit später jedoch auf der Strafbank wieder. Die Waadtländer nutzen dieses Überzahlspiel und verkürzten durch einen Weitschuss auf 3:1.

Während der erste Gegentreffer Villars’ noch niemanden ernsthaft beunruhigte, sorgte der 3:2-Anschlusstreffer, in Unterzahl notabene, bereits für spürbare Verunsicherung in Team von Trainer Weibel. Es sollte im Nachhinein gar der Wendepunkt im Spiel sein.

Die Bulls agierten nämlich im Schlussdrittel ohne die notwendige Entschlossenheit und machten sich mit dummen Strafen teilweise das Leben selber schwer. Fünf Minuten vor Spielende folgte schliesslich die Quittung: Der überragende Dufresne düpierte aus offsideverdächtiger Position kommend Goalie Buchs mit einem herrlichen Backhandschuss in die weite Ecke. Der sicher geglaubte Sieg war dahin und quasi als Sahnehäubchen folgte der K.o.-Schlag in der Verlängerung.

Mangelnde Konstanz

Für den sichtlich enttäuschten Bulls-Trainer Peter Weibel sind die Ursachen primär im mentalen Bereich zu suchen: «Wir haben es verpasst, beim Stand von 3:0 den Sack zuzumachen, und agierten plötzlich völlig verunsichert. Wir wollten zwar alle den Sieg, spielten aber auch heute wieder zu unkonstant. Nichtsdestotrotz sind wir immer noch auf Playoff-Kurs und haben es selber in der Hand, in den kommenden drei Spielen die nötigen Punkte einzufahren.»

Düdingen Bulls – Villars 3:4 n.V. (2:0, 1:2, 0:1, 0:1)

Eishalle SenSee. – 234 Zuschauer. – SR: Didier Massy (Mollard/Durussel)

Tore: 7. Fontana (Jamusci; Ausschluss Iuliani) 1:0, 20. Schafer (Mottet, Catillaz; Auschluss Clennon) 2:0, 26. La Spina 3:0, 29. Croci-Torti (Eisenring; Auschluss Zbinden) 3:1, 37. Dufresne (Auschluss Neuhaus!) 3:2, 55. Dufresne (Eisenring) 3:3, 62. Favrod 3:4. Strafen: 11-mal 2 Minuten plus 10 Minuten (Mottet) gegen Düdingen. 7-mal 2 Minuten gegen Villars.

HC Düdingen Bulls: Buchs; Rigolet, Jamusci; Mottet, Duc; Dorthe, Bührer; Brügger, Fontana, Bürgy; Schafer, Zbinden, Catillaz; Herren, Faretti, La Spina; Mauron.

Villars HC: Mayor; Croci-Torti, Avanthay; Bertholet, Iuliani; Dufresne, H. Meyer, Favrod; Clennon, Eisenring, Neuhaus; Marro, Diem, D. Meyer; Imesch.

Bemerkungen: Düdingen ohne Piemontesi (verletzt), Thalmann (Ausbildung) und Fasel (gesperrt). 38. Lattenschuss Neuhaus.

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