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Die Bulls wurden beim SC Bern fündig

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Autor: frank stettler

Eishockey 1. Liga Nachdem der Vertrag mit Peter Weibel und dessen Assistenten Freddy Riedo nicht verlängert wurde, sind die Verantwortlichen der Bulls auf der Suche nach einem neuen Head-Coach an prominenter Adresse fündig geworden. Thomas Zwahlen (49) arbeitete die vergangenen zehn Jahre erfolgreich als Trainer im Nachwuchsbereich des SC Bern. So war er fünf Jahre lang Chef der Elite-Novizen, mit welchen er zweimal den Meistertitel gewann, und ist seit drei Saisons Trainer der Elite-A-Junioren. In dieser Zeit hatte Peter Zwahlen unter anderem die heutigen NLA-Spieler Roman Josi, Pascal und Alain Berger, Julian Walker, Etienne Froidevaux sowie die in Übersee in Junioren-Ligen engagierten Juraj Simek und Yannick Weber unter seinen Fittichen. «Jedenfalls bin ich diesen Spielern in ihrer Entwicklung nicht im Weg gestanden», sagt Zwahlen grinsend.

«Geld ist sekundär»

Nun also der Wechsel zu den Bulls. «Vor zwei Jahren wollte mich der SCB als Profitrainer der Junioren. Ich wollte meinen Job aber nicht aufgeben und im Amateurbereich bleiben», so der Schwarzenburger Zwahlen, der als stellvertretender Leiter einer Polizei-Hauptwache der Stadt Bern arbeitet. «Der Verband schreibt vor, dass der Coach eines Elite-Teams Profi sein muss. Beim SCB konnte ich mit einer Ausnahmebewilligung arbeiten.»

Peter Zwahlen, der beim SCB durch Lars Leuenberger ersetzt wird, wusste, dass er wegen des Profi-Status nicht in die Nationalliga B gehen würde und ein Rückschritt im Juniorenbereich stand nicht zur Diskussion. Es blieb also die 1. Liga. «Neben fünf Berner Clubs haben mich die Bulls stets interessiert. Weibel war jedoch immer fest im Sattel. Nun hat es geklappt. Das Umfeld stimmt für mich», sagt Zwahlen, der selbst als Spieler in der 1. Liga aktiv war und auf diesem Niveau früher Münchenbuchsee trainiert hatte.

Kein Hauruck-Hockey

Dass er zu einem Verein wechselt, der (finanziell) turbulente Zeiten hinter sich hat, stört ihn nicht: «Das Geld ist sekundär. Wichtig sind die Strukturen im Verein. Hier ist alles inklusive der Junioren unter einem Dach. Diesem Challenge, die jungen Spieler in die 1. Liga zu bringen, stelle ich mich gerne.»

Das Ziel für die kommende Saison seien die Playoffs, «dann werden die Karten je neu gemischt, wie Gottéron im vergangenen Jahr zeigte und auch jetzt wieder zeigt». Er sei ein zielorientierter, harter, aber fairer Trainer, «der wert darauf legt, Spieler auszubilden. Und ich will kein Hauruck-Hockey, das Spiel muss Kultur haben». Das sagt einer, der bei Trainern wie John van Boxmeer und Alpo Suhonen Erfahrungen sammeln konnte.

Noch ist kein Vertrag mit den Bulls unterschrieben. «Wir sind uns per Handschlag einig und streben eine langfristige Zusammenarbeit an», hält Bulls-Sportchef Armin Roggo fest. Offen ist noch, wer Assistent von Zwahlen wird. Im Kader steht der Abgang von Michael Duc fest. Mit allen anderen bisherigen Spielern steht man in Diskussionen.

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