Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die Bürger können mitreden

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Mit der Schliessung der Zähringerbrücke für den privaten motorisierten Verkehr kommen auf das Burgquartier in Freiburg grosse Veränderungen zu. In welche Richtung die Entwicklung der historischen Altstadt geht, zeigt der letzten Oktober öffentlich aufgelegte Richtplan (siehe Kasten) auf.

Bei der konkreten Ausarbeitung will sich die Stadt aber nicht alleine auf ihre Experten verlassen: Einwohner, Gewerbetreibende und Vereine sollen mitreden. «Die historische Altstadt gehört allen. Da sollen auch alle etwas zu ihrer Zukunft beitragen dürfen», erklärt Stadtarchitekt Thierry Bruttin auf Anfrage.

Vier Phasen

Als ersten Schritt zur Neugestaltung des Burgquartiers veranstaltet die Stadt am Samstag, 10. Mai, einen gemeinsamen Spaziergang. Dabei werden die Teilnehmer eingeladen, sich über ihre Erlebnisse und ihr Verständnis des Burgquartiers auszutauschen; sei es durch Anekdoten, Beobachtungen, Geschichten oder Fotos.

Dieser Rundgang gehört zur ersten von vier Phasen in der Neugestaltung des Burgquartiers. Mit Hilfe mehrerer gemeinsamer Spaziergänge sollen Bürger und Geschäftsinhaber in diesem Frühling klarer definieren, was die historische Altstadt für sie bedeutet und was sie von ihr erwarten.

Aufgrund dieser Berichte und Beobachtungen werden diesen Sommer betriebliche und soziale Ziele sowie heikle Punkte des Projekts formuliert. Diese bilden die Basis der städtebaulichen und landschaftlichen Vorgaben für die Studienaufträge, welche die Stadt inder Folge ausschreiben will.

Genehmigt der Generalrat das Pflichtenheft sowie die anfallenden Kosten, vergibt die Stadt Studienaufträge: Verschiedene Architekturbüros sollen ihre Vision des Burgquartiers ausarbeiten. Auch während dieser Phase würden die Anwohner nicht zu kurz kommen, verspricht Thierry Bruttin: «Wir werden immer wieder Ateliers veranstalten, an denen die Bürger ihre Ideen einbringen und mit den Fachleuten diskutieren können.»

Als vierter und letzter Schritt folgt im Frühling 2015 der Entscheid einer Fachjury für ein Projekt. «Und danach gilt es, dem Burgquartier und insbesondere dem Platz um die Kathedrale ein neues Gesicht zu verleihen», so Bruttin.

Der Spaziergang startet am Sa., 10. Mai, um 11.15 auf dem Rathausplatz in Freiburg. Anmeldung bis zum Fr., 9. Mai, unter: 026 351 75 03 oder secretariat.edilite@ville-fr.ch.

Richtplan: Öffentlicher Raum soll eine Aufwertung erfahren

Hauptziel des Richtplans der historischen Altstadt in Freiburg ist es, mehr öffentlichen Raum zu schaffen und die mittelalterliche Ambiance zu verstärken. Die grössten Veränderungen wird in den nächsten Jahren das Burgquartier erfahren. Durch die Schliessung der Zähringerbrücke für den motorisierten Privatverkehr entsteht rund um die Kathedrale Raum für die Öffentlichkeit. Zudem sieht der Richtplan vor, dass eine grosse Zahl der Parkplätze, so auf dem Liebfrauen- oder dem Ulmenplatz, in den Untergrund verschoben werden; zum Beispiel durch die Vergrösserung des Grenette-Parkings. rb

 

Mehr zum Thema