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Die Chance zur Wiedergutmachung

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Autor: michel spicher

Der Bergschwinget im Schwarzsee vom letzten Wochenende verlief gar nicht nach dem Gusto der Freiburger Schwinger. Michael Nydegger und Stefan Zbinden mussten verletzungsbedingt Forfait geben und Eidgenosse Hans-Peter Pellet verpasste einen Kranz ebenso wie alle anderen einheimischen Sägemehlartisten.

Zwei Eidgenossen und 38 Kranzschwinger

Nun bietet sich den Freiburgern am Sonntag in Plaffeien die Chance zur Wiedergutmachung. Insbesondere das trainingsfleissige Urgestein Pellet möchte nur zu gerne seinen 131. Kranz holen und damit der ewigen Rekordmarke von Markus Thomi (132) noch näher rücken. Die Konkurrenz, mit der es der 38-jährige Sensler zu tun bekommt, ist allerdings nicht ohne: Mit Hansruedi Lauper und Thomas Zaugg – beide Eidgenössische Kranzschwinger – und dem starken Christian Bürki streifen drei starke Berner die Zwilchhose über. Und unter den 121 Teilnehmenden – darunter Gäste aus Bern, Genf, Neuenburg und dem Wallis – befinden sich 37 weitere Kranzschwinger.

«Dank unseren guten Beziehungen zum Berner Verband konnten wir attraktive Gäste einladen», sagt Andreas Raemy, Mitglied des 21-köpfigen Organisationskomitees. «Das Einladen von Gästen ist aber immer so eine Sache. Einerseits dienen bekannte Namen als Publikumsmagnet, anderseits will man nicht nur superstarke Auswärtige da haben, die dann alle Kränze mit nach Hause nehmen. Da gilt es einen guten Mix zu finden.»

Zbinden angeschlagen

Dieses Jahr präsentieren die Organisatoren denn auch tatsächlich einen gelungenen Mix: Einige interessante Gäste, aber dennoch intakte Chancen der Freiburger auf eine Auszeichnung. «Ein Kranz ist das Minimalziel», sagt auch Stefan Zbinden, der zweite Freiburger Böse. Wegen einer Schulterverletzung musste er in Schwarzsee Forfait geben, in Plaffeien will er trotz Schmerzen antreten. «Vor heimischem Publikum ins Sägemehl zu steigen, das will ich mir nicht entgehen lassen», sagt der 32-jährige Automechaniker. «Die Schulter hält zwar, aber sie schmerzt höllisch. Deshalb weiss ich auch nicht, was auf mich zukommen wird. Ich werde mal den ersten Gang machen und dann weiterschauen.» Insgeheim liebäugelt Zbinden dennoch mit dem Festsieg.

Der dritte Freiburger Eidgenosse, Michael Nydegger, wird wie schon in Schwarzsee erneut nicht antreten können. Wegen seiner Knieverletzung läuft der 24-jährige Sensler sogar Gefahr, das Eidgenössische Schwingfest in Frauenfeld (20.-22. August) zu verpassen.

Vom Schwarzsee nach Plaffeien

Eine Woche nach dem Spektakel in Schwarzsee findet in der Gemeinde Plaffeien also erneut ein grosser Schwinganlass statt. Diesmal im Dorf selber. Da drängt sich natürlich die Frage auf, warum man das Freiburger Kantonalschwingfest nicht auch in Schwarzsee durchführt, zumal die Tribünen und Anlagen auf dem Kasernenplatz schon aufgebaut sind. «Der Bergschwinget ist ein traditionelles Kranzfest, das seit jeher in Schwarzsee stattfindet und von den Schwingklubs Sense und Freiburg organisiert wird», erklärt Raemy. «Das Kantonale hingegen wird immer von einem anderen Verein durchgeführt. Dieses Jahr ist der Schwingklub Sense an der Reihe.» Und um die beiden Anlässe klar zu trennen, habe man sich entschieden, das Kantonale im Dorf zu organisieren und nicht in Schwarzsee. «Zudem brauchen wir für morgen Sonntag weniger grosse Tribünen, als wir vor einer Woche aufgestellt haben.»

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