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Die dicken Uni-Mauern verlassen

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Die Arbeit von Wissenschaftlern spielt sich normalerweise hinter den dicken Mauern einer Universität ab. Die Bevölkerung erfährt dann häufig nur aus den Medien, wenn Forscher wieder etwas Bahnbrechendes herausgefunden haben. Die eigentliche Arbeit von Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern selber bleibt verborgen. Einblicke in die Arbeit der Uni bringt jetzt ein Wissenschaftsbus, der im Rahmen des 125-Jahr-Jubiläums der Universität Freiburg in allen Bezirken haltmacht.

 

 Erster Halt Python-Platz

Den Anfang macht bis am 10. Mai der Saanebezirk. Seit gestern parkiert der umgebaute TPF-Bus auf dem Georges-Python-Platz in der Stadt Freiburg. Hier kann die Bevölkerung in der mobilen Ausstellung hautnah in die Welt der Wissenschaft eintauchen. Besucher können Experimente miterleben oder sich mit Professoren austauschen. «Der Austausch zwischen der Universität und der Bevölkerung ist wichtig», sagte der Freiburger Erziehungsdirektor Jean-Pierre Siggen gestern bei der offiziellen Eröffnung der Roadshow im Stadtzentrum. Die Uni sei das Aushängeschild des Kantons, und deshalb freut sich Siggen, dass die Uni der Freiburger Bevölkerung ein Schaufenster bietet und ihre Arbeit zeigt.

Rektor Guido Vergauwen erwähnte, dass der Georges-Python-Platz gemäss Google Maps nur 500 Meter von der Uni Miséricorde entfernt sei. Dass der Bus so nahe von der Uni und doch mitten in der Stadt sei, zeige, wie ernst das Motto «Die Universität zu Besuch» genommen werde. Auch ehemalige Studenten der Alma Mater waren am Eröffnungsanlass dabei, darunter der Oberamtmann des Saanebezirks, Carl-Alex Ridoré. Für ihn ist die Roadshow mehr als nur die Möglichkeit, dass sich die Uni der Bevölkerung präsentiert und Einblicke hinter sonst verschlossene Türen zeigt. Mit ihren Jubiläumsaktivitäten ermöglicht die Uni einen konkreten Austausch mit der Bevölkerung des Kantons. Die Universität Freiburg sei ein integraler Bestandteil des Kantons und des Saanebezirks. «Es ist unsere Uni», so Ridoré.

Wichtig für die Entwicklung

Er unterstrich die wichtige Bedeutung mit zwei aktuellen Zahlen. Der Kanton Freiburg werde in diesem Jahr die Marke von 300 000 Einwohnern knacken, und der Saanebezirk werde über 100 000 Einwohner haben. «Diese positive Entwicklung ist kein Zufall, sondern stark von der Universität abhängig.» Dies bestätigte der Freiburger Syndic Pierre-Alain Clément. Die Studenten und Mitarbeiter der Universität würden die Strassen der Stadt beleben und die Geschäfte animieren. Nicht zuletzt blieben viele nach ihrer Ausbildung in der Stadt oder der Region und seien so ein wichtiger Nachwuchsfaktor für die Firmen.

Der Wissenschaftsbus ist in den nächsten Monaten im ganzen Kanton unterwegs (siehe Kasten). Deshalb wurde der Uni gestern zum Start von den Freiburger Politikern eine gute Reise gewünscht.

Tour

Unterwegs in allen sieben Bezirken

DieRoadshowder Universität Freiburg macht im Rahmen ihres 125-Jahr-Jubiläums in allen Bezirken des Kantons Halt. Seit gestern steht der umgebaute TPF-Bus auf demGeorges-Python-Platz, dies noch bis am 10. Mai. Dann fährt der Wissenschaftsbus weiter nachBulle(Place des Alpes, 13. bis 24. Mai),Düdingen(Bahnhofzentrum, 10. bis 14. Juni),Estavayer-le-Lac(Place de L’Amarante, 17. bis 21. Juni),Châtel-St-Denis(Place d’Armes, 25. bis 28. Juni),Romont(Place St-Jacques, 3. bis 6. September) undMurten(Berntorplatz, 10. bis 13. September). Die Roadshow besucht mit Sitten, Olten, Delémont, Chur und Lugano auch fünf Schweizer Städte in allen Sprachregionen. Im Bus gibt es zwölf Stationen mitwissenschaftlichen Experimenten, darunter ein Laufband zum Thema Auswirkungen vonÜbergewichtund Training auf Gewicht und Herztätigkeit oder wie sich Kunststoffe mitNanofasernverstärken lassen. Im Bus ist eine Auswahl der weltbedeutenden Sammlung von Schriftrollen und Figuren desBibel-und-Orient-Museumsausgestellt. Dazu können sichKinderin Workshops als Programmierer versuchen oder in die Römerzeit eintauchen.tk

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