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Die digitale Agenda mamagenda.ch gibt es jetzt in drei verschiedenen Sprachen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die von Travail.Suisse, dem unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, entwickelte digitale Agenda ist seit dem Sommer 2011 in deutscher und französischer Sprache online. Die Mitglieder der Organizzazione Cristiano Sociale ticinese (OCST) wollten die Agenda indes auch in ihrer Sprache nutzen können. Mit der finanziellen Unterstützung des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann hat die OCST nun eine italienische Version entwickelt. Seit Ende September ist mamagenda.ch in drei Sprachen verfügbar.

Um die zahlreichen Nutzerinnen und Nutzer von mamagenda.ch – im Durchschnitt rund 950 Personen pro Monat – nicht unnötig zu verwirren, ist das Erscheinungsbild nicht grundlegend verändert worden. Die Seite wurde jedoch durch Animationsfilme von Michele Januzzi angereichert. Sie setzen die Mitarbeiterin Magda in verschiedenen, amüsanten Situationen in Szene. Mamagenda.ch wurde auch in technischer Hinsicht verbessert, funktioniert auf verschiedenen Internetbrowsern (Internet Explorer, Safari, Chrome, Firefox) und auf allen gängigen Geräten (Computer, Tablets und Smartphones), so dass es auch unterwegs eingesehen werden kann.

Die digitale Agenda begleitet Vorgesetzte und ihre Mitarbeiterinnen in den Phasen der Schwangerschaft, des Mutterschaftsurlaubs und der ersten Wochen nach der Rückkehr an den Arbeitsplatz mit allgemeinen und rechtlichen Informationen, Ratschlägen und Checklisten. Alle können sich gratis auf der Homepage registrieren und mit einer E-Mail-Adresse ein persönliches Konto einrichten. Die Mitarbeiterin trägt den errechneten Geburtstermin ein. Danach erhält sie einen Zeitplan, der von diesem Datum ausgeht. Wenn der oder die Vorgesetzte sich zuerst registriert, kann sie oder er so viele Kalender einrichten, wie Schwangerschaften gleichzeitig zu betreuen sind.

 Speziell an mamagenda.ch ist, dass sowohl Vorgesetzte als auch Mitarbeiterinnen zu einer gemeinsamen Nutzung aufgefordert werden. Mamagenda.chgeneriert eine E-Mail, worin eine der Parteien die andere dazu auffordert, die Registrierung durch einen Klick aufeinen Link zu bestätigen.

Zu verschiedenen Zeitpunkten während der Schwangerschaft schlägt mamagenda.ch Vorgesetzten und Mitarbeiterinnen Gespräche mit Diskussionsthemen vor.

Beide Parteien bereiten sich auf jedes Treffen anhand von thematischen Informationsblättern vor, die online verfügbar sind. Es werden Daten für die Gespräche festgelegt, die–und das ist neu–von beiden Parteien geändert werden können. Wer das vereinbarte Treffen verschiebt, muss dies natürlich der anderen Partei mitteilen.

Mamagenda.ch möchte die mit einer neuen Situation verbundenen Unsicherheiten reduzieren und damit Vorgesetzten wie Mitarbeiterin während der Schwangerschaft und bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz nach dem Mutterschaftsurlaub eine möglichst stressfreie Zeit ermöglichen. So soll ein Beitrag zur Förderung des Wiedereinstiegs der Frauen nach einer Mutterschaft und zur Bekämpfung des Fachkräftemangels geleistet werden.

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