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Die Doppelzimmer sind Geschichte

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Geräumige Zimmer, hohe Decken und grosse Fenster: Das zeichnet die neuen und die renovierten Zimmer des Pflegeheims Jeuss aus. Der Grossteil der etappenweise durchgeführten Bauarbeiten wurde vor kurzem abgeschlossen; gestern führte Heimleiter Pierre Au­franc die FN durch die Räumlichkeiten.

Im 1985 errichteten Gebäudeteil wurden die Zimmer umgestaltet. Sie hätten nicht mehr der heutigen Philosophie eines Pflegeheims entsprochen, sagte Aufranc. Sie hatten weder Badezimmer noch Toiletten. Diese befanden sich auf dem Gang. «Es war gar nicht so einfach, in den bestehenden Zimmern Badezimmer einzubauen», so der Heimleiter. Mehrmals gab es Anpassungen, damit es in den Badezimmern auch genug Raum für die Mitarbeiter gibt. Zudem handelte es sich bei den meisten Zimmern um Doppelzimmer. «Auch das haben wir geändert», so Aufranc. Die 52 Bewohner des Heims verteilen sich nun auf 48 Zimmer. Die verbleibenden vier Doppelzimmer seien für Ehepaare gedacht.

Blick auf die Alpen

Aufranc führte in ein solches Doppelzimmer. Neben zwei Betten und Nachttischen, die das Pflegeheim stellt, hat es Platz für Möbel, Sofas und Sessel aus dem früheren Zuhause. Während die Bewohnerin dieses Zimmers Kreuzworträtsel löste, sass ihr Mann auf einem Stuhl und blickte Richtung Fenster. «Bei gutem Wetter sehen die Bewohnerinnen und Bewohner von ihren Fenstern die Alpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau», sagte Aufranc. «Es ist eine ganz schöne Aussicht», bestätigte die Rentnerin. «Wir sitzen hier in der ersten Loge», sagte ein anderer Bewohner des Pflegeheims Jeuss. Doch wegen des dichten Nebels reichte der Blick gestern nur bis zu den Tiergehegen und den angrenzenden Feldern. «Wir haben unser Konzept beibehalten», merkte Aufranc hier an. «Der Tierpark umgibt das Pflegeheim.»

Grosse Glasfronten

Zur Neugestaltung des Pflegeheims Jeuss gehört auch ein Neubau. Er hat zwei Funktionen: Zum einen befinden sich hier 18 Zimmer für die Bewohnerinnen und Bewohner. Sie kompensieren den Umbau von Zwei- zu Einbettzimmern. Zum anderen verbindet der Neubau aber auch die zwei Hauptgebäude des Pflegeheims: den Gebäudeteil von 1985 und das ehemalige Männer- und Frauenhaus von 1907 mit der Cafeteria und der Tagesstätte.

Auffallend sind die neuen grossen Glasfronten im Pflegeheim. Sie sollen nicht nur viel Tageslicht ins Gebäude bringen, so Aufranc, sondern auch Sichtbarkeit nach aussen und innen schaffen. «Wir wollen offen sein. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims sind ein Teil der Gesellschaft.»

Noch nicht ganz abgeschlossen sind die Bauarbeiten im grossen Saal des Pflegeheims. Eine Glaswand werde den Saal in Zukunft vom Gang abtrennen, so Aufranc. «Der Saal wird im Wesentlichen zur Aktivierung der Bewohnerinnen und Bewohner genutzt», erklärte er.

Bessere Arbeitsbedingungen

80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im voll belegten Pflegeheim Jeuss beschäftigt. Ihre Arbeitsbedingungen hätten sich mit dem neuen Gebäude und den Renovierungen wesentlich verbessert, so die Einschätzung des Heimleiters. Er wies auf den neuen Eingangsbereich mit dem vollständig verglasten Büro hin. «So haben die Mitarbeiter einen Rundumblick.»

Aufranc zeigte sich sehr zufrieden über das Ergebnis der Bauarbeiten. Der Gemeindeverband Gesundheitsnetz See, zu dem das Pflegeheim Jeuss gehört, budgetierte Baukosten von rund zehn Millionen Franken. «Noch haben wir die Schlussabrechnung nicht», so Aufranc. «Aber ich habe das Gefühl, dass das Budget eingehalten wurde.»

«Wir wollen offen sein. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims sind ein Teil der Gesellschaft.»

Pierre Aufranc

Leiter des Pflegeheims Jeuss

St-François

Nach Jeuss steht die Sanierung in Courtepin an

Das Gesundheitsnetz See (GNS) bereitet bereits die nächste grössere Sanierung vor. Sie betrifft das Pflegeheim St-François in Courtepin. Wie in Jeuss soll es auch in Courtepin mehr Einzelzimmer geben. Zudem wird jedes Zimmer eine eigene Nasszelle erhalten. Einen Baukredit von 10 Millionen Franken und einen Nachtragskredit von 3,5 Millionen Franken hatten die Delegierten des GNS 2017 und 2019 mehrheitlich gutgeheissen. Der Baustart ist für den Frühling vorgesehen.

jmw

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