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Die DOSF wird in zwei Etappen gebaut

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Autor: Nicole Jegerlehner

Die Zeit drängt: Im September 2013 werden in der Stadt Freiburg sechzehn neue Kindergartenklassen eröffnet. Ab diesem Datum müssen alle Freiburger Gemeinden den zweijährigen Kindergarten anbieten. Die Räumlichkeiten für die neuen Klassen müssen in der Stadt erst noch gebaut werden. «Wir werden die letzte Gemeinde sein, welche den zweijährigen Kindergarten einführt», sagte Schuldirektorin Marie-Thérèse Maradan Ledergerber (parteilos) mit kritischem Unterton an der gestrigen Medienkonferenz.

Maradan freute sich jedoch sehr über den Richtplan für die Schulen, den Stadtarchitekt Thierry Bruttin erarbeitet hat. In der Broschüre wird für jedes Schulgebäude genau aufgelistet, ob es saniert oder ausgebaut werden muss oder ob gar ein Neubau nötig ist. Geht alles nach Plan, investiert die Stadt in den kommenden fünf Jahren 59 Millionen Franken in die Schulinfrastruktur.

Swisscom-Gebäude kaufen

So will der Gemeinderat im Quartier Vignettaz-Beaumont für 800 000 Franken das Swisscom-Gebäude kaufen, um darin die Kindergartenklassen und die Tagesschule unterzubringen. Der Umbau kommt laut Richtplan auf rund 4,2 Millionen Franken zu stehen.

Bei der Primarschule Botzet im Perollesquartier soll das Abwartshaus abgebrochen werden: An seiner Stelle ist ein Neubau für den Kindergarten geplant. Die bestehenden Schulgebäude werden in einer späteren Phase saniert.

Das Schönbergschulhaus erhält in einer ersten Etappe für 5,5 Millionen Franken Räume für sechs zusätzliche Kindergartenklassen, ein Lehrerzimmer und Büros. Erst in einer späteren Phase sollen für 9,5 Millionen Franken auch eine Turnhalle, eine Aula, eine Bibliothek und weitere Spezialzimmer gebaut werden.

Die Orientierungsschulen Jura und Jolimont müssen für rund 2,2 Millionen Franken saniert werden – allerdings erst nach 2016.

Seit langem wartet die Deutschsprachige Orientierungsschule Freiburg (DOSF) auf einen Neubau; in einem Architekturwettbewerb wurde bereits das Siegerprojekt erkoren. Weil nun aber die Kindergartenklassen unbedingt vor 2013 gebaut werden müssen und die Finanzlage der Stadt Freiburg keine grossen Sprünge zulässt, will der Gemeinderat die neuen Schulgebäude in zwei Etappen bauen. Diese Idee war bereits Anfang Jahr publik geworden und hatte geharnischte Reaktionen von Seiten der Parlamentarierinnen und Parlamentatierer hervorgerufen (siehe auch Kasten). Im nun vorliegenden Richtplan hält der Gemeinderat an der Etappierung fest. «Wir mussten die Wahl treffen zwischen dem Wünschbaren und dem Machbaren», sagte Schuldirektorin Maradan.

«Nicht alles gleichzeitig»

Stadtarchitekt Bruttin betonte, der Wille für eine rasche Umsetzung der zweiten Etappe sei da. «Um alles gleichzeitig zu bauen, fehlt jedoch das Geld.» Mit dem jetzigen Vorgehen müsse keine Schule auf einen Ausbau verzichten.

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