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Die eigene Stimme finden

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Die Bezeichnung «Atem-Stimmbildung» wirft die Frage auf, was eine solche Methode von einfachen Atemübungen einerseits und einem Gesangstraining andererseits unterscheidet. Ursula Hottinger, seit 2008 ausgebildete Atem-Stimmbildnerin nach der Methode des belgischen Gesangsprofessors Serge Wilfart, sieht das Besondere dieses stetig weiterentwickelten Ansatzes in der Wechselwirkung von drei Elementen: Erstens würden Töne produziert und nicht im klassischen Sinn gesungen. «Es wird angestrebt, dass der Mensch als Klangkörper ‹tönt›», erklärt Hottinger. Zweitens sollen Atemübungen verspannte Partien im Körper lösen. Dies sorge für einen potenzierenden Effekt, «weil sich die Schallwellen der Stimme besser ausbreiten können». Drittens nähme man spezifische Körperhaltungen ein, um im Körper «Räume zu öffnen». «Bei Verspannungen können Fingerdruckimpulse unterstützend wirken.» Die drei Elemente würden sich gegenseitig ergänzen und diese Methode einzigartig machen.

Für Stimme, Körper, Seele

«Der Ansatz geht noch weiter, und zwar in dem Sinne, als dass er Menschen ‹näher zu sich selber› bringt. So kann ihre Stimme mit der Zeit gar nicht mehr anders als echt sein und klingen», stellt Ursula Hottinger dar.

Selber ist die hauptberuflich als Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Bern tätige 58-Jährige über ihr Freizeitengagement als Sängerin in diversen Chören auf die Atem-Stimmbildung gestossen: Plötzlich sei die Stimme einer Frau neben ihr voller und runder geworden. Auf Nachfrage habe diese ihr von Seminaren bei Serge Wilfart erzählt. «Ich nahm selber an einem solchen Seminar teil und war von der Wirkung beeindruckt», erklärt Hottinger. Nicht nur ihre Stimme und ihr Vertrauen darin hätten sich während dieser Ausbildung und in den letzten zehn Jahren wesentlich verändert, auch ihr Schultergürtel sei breiter und die Körperhaltung aufrechter geworden.

Ursula Hottinger erklärt, dass die Atem-Stimmbildung nicht bloss für Personen sinnvoll sei, welche ihre Stimme berufsbedingt stark beanspruchen, sondern allen Entspannung bieten könne–auch denen, die ihrer Stimme nur wenig zutrauen. «Jeder Mensch hat in seiner Stimme ein einzigartiges Instrument, welches richtig und schön klingen kann!»

Weitere Informationenzur Methode und zu Ursula Hottingers Tätigkeit unter:www.atemvollestimme.ch

«Jeder Mensch hat in seiner Stimme ein einzigartiges Instrument, welches richtig und schön klingen kann!»

Ursula Hottinger

Atem-Stimmbilderin

Zwei Beispiele: «Edith Piafs Stimme hat die Menschen in ihren Bann gezogen»

A ngesprochen auf Prominente, welche ihre Stimme besonders gut einsetzen, nennt Ursula Hottinger zwei Frauen, eine aus der Unterhaltungsbranche und eine Politikerin: Die französische Chansonsängerin Edith Piaf habe über Jahrzehnte mit ihrer echten und absolut nicht «gekünstelten» Stimme viele Menschen berührt und in ihren Bann gezogen – «übrigens auch beim Sprechen und nicht nur beim Singen».

Überzeugende Stimme

Als zweites Beispiel führt die Atem-Stimmbildnerin die Aargauer Ständerätin Pascale Bruderer an. Die Politikerin spreche mit echter, runder und angenehm klingender Stimme. «Ich höre ihr gerne zu und finde sie meist – unabhängig von den Inhalten – klar und überzeugend», meint Hottinger. Dies sei für eine Politikerin alles andere als selbstverständlich. «Vor allem Frauenstimmen haben die Tendenz, bei Stress, Hektik oder wenn ‹Frau› sich Gehör verschaffen will, oftmals höher und schrill zu werden.» cz

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