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Die Ersatzabgabe für die Feuerwehr wird erhöht

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LUrtigen Die Feuerwehr Jeuss-Lurtigen-Salvenach (JLS) hat nur noch 39 Mitglieder. Letztes Jahr gab es 13 Abgänge, während nur vier Personen neu in die Feuerwehr kamen. Die drei Gemeinderäte haben deshalb auf Vorschlag der Feuerwehrkommissionen Massnahmen beschlossen, die aber von den Gemeindeversammlungen bestätigt werden mussten. Neu soll die Ersatzabgabe für feuerwehrpflichtige Personen von 150 auf 200 Franken erhöht werden. Zudem werden schon 20-Jährige zur Feuerwehr zugelassen. Und nach dem 48. Altersjahr dürfen Feuerwehrleute neu auf Wunsch aktiv bleiben.

Nachdem Salvenach und Jeuss an ihren Gemeindeversammlungen bereits zugestimmt hatten, befasste sich am Donnerstag Lurtigen mit dem Thema. Ein Bürger hielt fest, man sollte die Jungen besser fragen, warum sie nicht in die Feuerwehr gehen, statt die Ersatzabgabe zu erhöhen. Ein anderer erklärte, das Problem liege bei der Führung der Feuerwehr JLS, mit der die Jungen Mühe hätten. Trotz kritischen Voten wurden die Massnahmen in Lurtigen mit 26 zu 9 Stimmen gutgeheissen und werden Anfang 2012 in Kraft treten.

Die Gemeinderechnung von Lurtigen schloss bei einem Gesamtertrag von rund 600 000 Franken mit einem Überschuss von rund 4000 Franken. Zudem konnten freie Abschreibungen von rund 80 000 Franken getätigt werden. Das gute Ergebnis ist laut Gemeindepräsident Hans-Beat Johner vor allem auf die Steuereinnahmen zurückzuführen, die höher ausfielen als budgetiert.

Johner informierte, dass an der nächsten Gemeindeversammlung das Thema Fusion traktandiert werde, über das man sich Gedanken machen müsse. «Wir möchten dann ein wenig den Puls in der Bevölkerung spüren», so Johner.

Die Versammlung wurde bereits vom neuen Gemeinderat geführt, die abgetretenen Katharina Etter, Maja Rytz und Edgar Scherz wurden offiziell verabschiedet. luk

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