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Die erste Museumsnacht in Freiburg lockte 4000 Menschen an

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: REgula Saner

Das Programm für die erste Freiburger Museumsnacht war vielversprechend und die Versprechungen wurden auf der ganzen Linie eingelöst.

Der schöne Vorsommertag lockte am Samstag viele Menschen ins Freie, in der Freiburger Innenstadt herrschte reges Treiben, die Leute sassen auf den Terrassen der Cafés, spazierten in den Gassen und waren guter Laune. Die Sorge, dass bei diesem schönen Wetter die Lust, in ein Museum zu gehen, nicht so gross sein könnte, war unbegründet. Schon das gelbe Armband an den Handgelenken der Leute verriet, was sie vorhatten. «Wen ich heute auch traf, alle sagten, sie gingen an die Museumsnacht», erzählte eine Frau in den Kellergewölben des Nähmaschinenmuseums. Zwischen alten Staubsauermodellen und Nähmaschinen aus Ur-Ur-Grossmutters Zeiten war schon um 19 Uhr fast kein Durchkommen mehr. Ein Hallo hier, ein Bonjour da, die Museumsnacht wurde zu einem regelrechten Stelldichein.

Collagen …

«Ja, ich bin mit der ganzen Familie hier: mit meiner Frau, meinen Kinder und meiner Schwiegermutter», bestätigte ein Mann, der im Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle mit Leim, Filzstift und Schere hantierend an seiner Collage arbeitete. Der Grafiker hatte sichtlich Spass. Und seine kleine Tochter Cloé verriet: «Klar, nächstes Jahr komm ich wieder!» Auch ein anderes Mädchen, wie viele andere Kinder, liess sich von den bunten, lärmenden Tinguely-Maschinen für seine Collage inspirieren.

… Musik …

Zwei Musiker spielten neben der Bar leichten Jazz, an den Stehtischchen vor dem Museum plauderten die Besucher bei einem Glas Rotwein. Mitten drin der Koordinator der ersten Freiburger Museumsnacht, Tourismusdirektor Nicolas Zapf: «Ich bin mehr als zufrieden, ich bin richtig glücklich», sagte er strahlend. Währenddessen tauchten die Scheinwerfer das Museumsgebäude in ein sanftes gelbes Licht. Die Beleuchtung wurde zum Wegweiser auf der Tour von Museum zu Museum.

Nur einige Meter weiter weg, im Lapidarium des Museums für Kunst und Geschichte, erklang die ergreifende Musik aus Mozarts «Le Nozze di Figaro». Vor vollen Rängen sangen und spielten Vera Kalberguenova, Daniel Reumiller und Eric Cerantola Duette und Arien. Derweil modellierten Kinder im Nebenraum fleissig mit Ton. Gross und Klein, Jung und Alt schienen an dieser ersten Museumsnacht voll auf ihre Rechnung zu kommen.

… und Kasperli

Der kleine Dreikäsehoch, der im Marionettenmuseum noch kokett verkündet hatte, er werde bis Mitternacht bleiben, war mittlerweile im Kinderwagen eingeschlafen. Vielleicht träumte er ja vom Kasperli.

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