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Die Essgewohnheiten verändern sich

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Der Konsument messe die Qualität eines Produkts anhand von mehreren Faktoren: Das sagte Trendforscherin Mirjam Hauser vom Gottlieb-Duttweiler-Institut in Rüschlikon kürzlich in ihrem Referat an der zweiten Nationalen Ackerbautagung in Löwenberg bei Murten. Sie analysierte Veränderungen in der Gesellschaft, in der Wirtschaft und beim Konsum.

Dem Konsumenten stehe eine Riesenauswahl an Produkten zur Verfügung und er habe über gut oder schlecht zu entscheiden, sagte Hauser. Es bestehe beispielsweise die Wahl zwischen handwerklicher oder industrieller Produktion. Wie die Referentin darlegte, mustere der Konsument das Produkt vor dem Einkauf. Er schaue auf das Aussehen, die Herkunft, die Marken, die Labels sowie die Verpackung und entscheide aufgrund des ersten Eindrucks. Ebenso erlaubten ihm die Art der Zubereitung und des Konsums die Qualität des Produkts zu messen. In diesem Zusammenhang erinnerte sie daran, wie sich die Bedeutung von «Frische» im Laufe der Zeit verändert habe.

Gleichzeitig gebe es eine Dynamik der Veränderungen. «Wir werden älter, weiblicher, multi-kultureller und technologieaffiner», sagte Mirjam Hauser. Bevölkerungswachstum, Technologie, Wirtschaft, Ökologie und Politik seien die Treiber dieser Veränderungen. Im Zeitalter der Transparenz solle auch alles sofort überprüft werden, sodass aus der Informationslust letztlich eine Informationslast werde.

Im Rahmen der Urbanisierung ziehe es die Menschen in die Städte. Natur und Produktion ziehen nach, zeigte Hauser anhand von Beispielen auf. «Bauern und Produzenten sind die neuen Stars», sagte sie. Authentizität, Artenvielfalt sowie das Comeback alter und rarer Sorten, Saatgut, Produkte und Speisen seien gefragt. Ebenso «Good Food Fast»: ein schnelles und praktisches Essen, ohne auf Genuss verzichten zu müssen. Der Handel übernehme seine Verantwortung und greife die neuen Bedürfnisse der Gesellschaft auf, schloss die Referentin. ju

Mirjam Hauser sprach vor interessierten Fachleuten. Bild Josef Jungo

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