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Die Euro kommt – wir freuen uns!

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carole Schneuwly

Gastgeberseminare, Freundlichkeitsinitiativen und behördlich verordnete Vorfreude: In Sachen Fussballeuphorie scheinen wir Schweizerinnen und Schweizer bis zum Start der Euro 2008 noch viel Nachhilfe zu brauchen. Liegt es an mangelndem sportlichem Interesse oder an typisch eidgenössischer Zurückhaltung? Oder haben wir uns die Freude am Ende selber verdorben? Der Verdacht liegt nahe, wenn man einen Blick auf all die Nebenprodukte wirft, die uns die Euro schon jetzt beschert. Das Schlimmste sind nicht einmal die unzähligen Fanartikel, die man seit Monaten kaufen kann, vom Plüschmaskottchen bis zum Bikini mit Schweizer-Kreuz-Aufdruck.

Wo die Freude wirklich aufhört, ist bei den Auswüchsen des medialen Euro-Aufwärmens: «Das grosse Städteduell» von SF1? Allein die Tatsache, dass Moderator Roman Kilchsperger im breitesten Zürichdeutsch mit den Kandidaten aus Österreich und aus Genf spricht, gehört in der mehrsprachigen Schweiz verboten. Gilbert Gress’ Fussballcamp «Der Match» auf SF zwei? Sogenannte Promis lassen sich für einen Match gegen Schweizer Fussballlegenden drillen – bloss, wer sind eigentlich Nadim Diethelm (Ex-«Big-Brother»), Tobias Rentsch (Ex-Mister-Schweiz) oder Christian Hinterberger (Ex-«Pfahlbauer»)? Und zu allem Überfluss auch noch Baschi reloaded als offizielle Euro-Hymne! Das Machwerk «Bring en hei» wird auch als Remix und mit französischem Chorus nicht besser.

Aber wir wollen ja positiv denken: Nach all dem kann es zumindest nur noch aufwärtsgehen! Freuen wir uns auf die Euro 2008!

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