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Die Fahrenden sind zurück

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22 Gespanne mit Wohnwagen fuhren am Montag, kurz nach Mittag, auf das Feld Hirsried in Laupen. Dies schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. «Es sind mindestens teilweise die gleichen Fahrenden, die sich schon vor drei Wochen auf diesem Feld aufgehalten haben», erläutert Gemeindepräsident Urs Balsiger auf Anfrage. So habe die Gemeinde auch wieder mit den gleichen Personen Verhandlungen geführt.

Schwierig durchzusetzen

Im Gegensatz zum ersten Aufenthalt wollten die Burgergemeinde Laupen als Grundeigentümerin sowie der Pächter die Bewilligung verweigern. Da die gerichtliche Durchsetzung eines Verbotes einige Tage dauert, hat die Burgergemeinde stattdessen mit den Fahrenden ausgehandelt, dass diese das Feld bis Samstag verlassen müssen. «Zudem erhält der Eigentümer dank der Verhandlungslösung noch eine Entschädigung», erklärt Balsiger. So hat die Burgergemeinde laut Mitteilung dem Aufenthalt der Fahrenden zähneknirschend zugestimmt. Dafür entrichte die Gruppe einen vierstelligen Betrag, welcher die Kosten für Wasser und Abfall sowie den Ertragsausfall des Pächters decken soll.

Kanton in der Pflicht

Balsiger ist nicht glücklich: «Dass die Fahrenden bereits wieder hier sind, ist ärgerlich.» Das letzte Mal habe man sich trotz Reklamationen notgedrungen arrangiert. Nun seien erneut Reklamationen über Ruhestörungen und Verschmutzungen eingegangen. Zudem stellten Geschäfte in Laupen laut «Tele Bärn» Diebstähle fest. «Wir versuchen, die Probleme mit vermehrter Polizeipräsenz zu unterbinden», sagt Balsiger. Doch schlussendlich sei auch der Kanton in der Pflicht. Er müsse die Standplätze für Fahrende vorantreiben. «Es kann nicht sein, dass das Problem auf dem Buckel der Eigentümer und der Gemeinden ausgetragen wird», betont Balsiger. sos

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