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«Die Fahrgäste schätzen den Transport»

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Die TPF sorgen für den Bahn-Ersatz zwischen Freiburg und Bern

Autor: Mit ARMIN POFFET sprach KARIN AEBISCHER

Vor einer Woche übergaben die SBB der TPF den Leistungsauftrag, den Bahn-Ersatz für die Strecke Freiburg-Bern in Zusammenarbeit mit anderen Transportunternehmen bereitzustellen. Was bedeutete dies organisatorisch für ein Unternehmen wie die TPF?

Der Leistungsauftrag der SBB ist für uns eine grosse Herausforderung, welche mit viel Verantwortung verbunden ist. Solche Ausnahmesituationen können nur durch eine gute Koordination und Zusammenarbeit bewältigt werden. Die Kommunikation, die Sicherheit und die Kundenzufriedenheit stehen dabei im Vordergrund.Nach eingehender Orientierung über den Stand der Dinge haben wir sofort die Chauffeure über die Situation aufgeklärt. Durch die fortlaufenden Informationen konnten zusätzliche Busse und Fahrer eingesetzt werden, da zum normalen Fahrplanbetrieb zusätzliche Einsätze geleistet werden mussten.Bis zu 18 Busse werden für den Bahn-Ersatz pro Tag von morgens um fünf Uhr bis spät abends bereitgestellt. Im Einsatz stehen vor allem Gelenkautobusse mit 60 bis 70 Sitzplätzen sowie Gelenkautobusse aus dem Stadtverkehr.

Wie erlebten die Buschauffeure die vergangene Woche?

Die Chauffeure leisten einen enormen Effort. Unsere Mitarbeiter sind sehr bemüht, die Kunden bestmöglich zufriedenzustellen. Der eine gab seinen freien Tag und kam zur Arbeit, der andere verlängerte seinen Einsatz, damit die meisten Kunden sicher ihr Ziel erreichten.Wir haben bereits früher schon diverse Bahn-Ersatz-Aufträge erbracht. Hier handelt es sich jedoch um ein grösseres Ereignis.Bezüglich der Motivation war auf Seiten der Chauffeure von Beginn weg eine grosse Bereitschaft da zu helfen. Man spürt eine grosse Solidarität, auch unter den diversen Transportunternehmungen, welche dem öffentlichen Verkehr beistehen.

Wie viele Pendlerinnen und Pendler reisen tagtäglich von Freiburg nach Bern?

Jeder Tag ist anders und verlangt immer wieder Zusammenarbeit und gute Kommunikation. Zwischen sieben und acht Uhr morgens werden ungefähr 1000 Personen mit den Gelenkautobussen nach Bern transportiert. Der zweite grosse Schub folgt am Abend zwischen 17 und 19 Uhr. Im Schnitt fahren die Busse 70 bis 90 Mal pro Tag nach Bern.Die Reaktionen der Fahrgäste sind zum grössten Teil positiv ausgefallen. Sehr viele Reisende schätzen den Bustransport und zeigen viel Verständnis für die momentane Situation.

War für diesen Einsatz eine spezielle Schulung der Chauffeure nötig?

Die Fahrer wurden über die Details der Strecke bestens informiert. Am Bahnhof in Bern angekommen, leiten Securitas die Busse sicher an ihren Halteplatz. Grundsätzlich steht für die TPF die Sicherheit an erster Stelle. Lieber eine Viertelstunde verspätet eintreffen, als die Sicherheit der Fahrgäste gefährden.

Am 23. August ist Schulbeginn in Freiburg. Werden dazu weitere Massnahmen getroffen?

Diese Massnahmen wurden bereits in die Wege geleitet. Ein weiteres Transportunternehmen wird uns nächsten Donnerstag und Freitag unterstützen, da wir unsere Fahrzeuge für den Schultransport benötigen werden.

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