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«Die Faszination besteht in der Verbindung von Tanz und Rhythmus»

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Autor: Lukas Schwab

«Ich habe nicht damit gerechnet, dass es so gut laufen wird», erzählt die 16-jährige Shyrleen Mueller aus Lugnorre. Für ihr Alter wirkt sie selbstbewusst und reif, sie entspricht nicht dem Bild des kichernden Teenagers. Als jüngste Teilnehmerin trat sie bei der diesjährigen Schweizer Meisterschaft im Stepptanz erstmals in der Elite-Kategorie an und wurde auf Anhieb Zweite. Geschlagen hat sie nur die amtierende Weltmeisterin Sophie Rupp aus Schliern. Obwohl Shyrleen davon ausging, sie müsse sich in der Elitekategorie nach hinten orientieren, war ihr grosses Ziel die Qualifikation für die Weltmeisterschaft. «Ich bin sehr ehrgeizig», erklärt die junge Stepptänzerin.

Durch Riverdance zum Stepptanz

Im Alter von sieben Jahren wurde Shyrleen durch die irische Bühnenshow Riverdance auf den Stepptanz aufmerksam. «Unsere Familie besuchte die Show und ich war fasziniert», erzählt sie. Gleich zweimal habe sie sich die Show angesehen, worauf der Entschluss, selber mit Stepptanz zu beginnen, feststand. «Nach langer Suche nach der richtigen Lehrerin wurden wir schliesslich in Bern bei Michèle Kitagawa fündig», erklärt Esther Mueller, Shyrleens Mutter und Mentaltrainerin.

Der zweite Rang an der Schweizer Meisterschaft war für Michèle Kitagawa, die bis heute Shyrleens Trainerin ist, eine Überraschung: «Der Kategorienwechsel ist meist schwierig und die Konkurrenz war sehr gross», erklärt die Trainerin. Shyrleen habe jedoch eine tollen Auftritt gezeigt und verdient die Silbermedaille geholt.

Stepptanz durch die Wohnung

Für ihr Hobby investiert Shyrleen Mueller viel Zeit, tägliches Training ist ein Muss. «Für mich ist das aber nie ein Müssen, sondern Spass», so Shyrleen. Fürs Training steht ihr im Keller ihres Elternhauses ein Raum zur Verfügung. Ab und zu steppt Shyrleen aber auch durch die geräumige Wohnung. «Durch den Sport kann ich Energie loswerden, zum Beispiel wenn ich wütend bin», so Shyrleen. Dass viele Jugendliche ihre Freizeit mit Herumhängen verbringen, kann die quirlige Stepptänzerin kaum nachvollziehen. Shyrleen ist sich aber bewusst, dass ihr Hobby ohne die grosse Unterstützung ihrer Eltern nicht möglich wäre. «Ich bin privilegiert», erklärt Shyrleen.

«Auf der Bühne habe ich das Gefühl davonzufliegen»

Die Faszination des Stepptanzes sei für sie die Verbindung von Sport und Ästhetik, Tanz und Rhythmus, so Shyrleen Mueller. Wenn sie auf der Bühne stehe, könne sie diese Faszination ans Publikum weitergeben: «Tanzen gehört zu meinem Leben, auf der Bühne habe ich das Gefühl davonzufliegen.»

Die Weltmeisterschaft findet Anfang Dezember in Riesa nahe Leipzig statt. «Ich würde gerne ins Finale kommen», erklärt die Sportlerin. Sie fügt jedoch gleich an, dass je nach Konkurrenz auch ein Podestplatz drinliegen könnte.

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